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Herren: Syke Bears – VfL Grasdorf

Syker Basketballer feiern zweiten TriumphDank des 59:53 gegen den VfL Grasdorf wahrt der TuS die Chance, den Abstieg noch zu vermeiden

Syke. Hoffnungen und Energien hat der zweite Saisonsieg bei den Basketballern des TuS Syke freigesetzt. Nach dem 59:53 (30:28) gegen den VfL Grasdorf ist plötzlich auch der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga wieder ein Thema. Denn die Grasdorfer hatten das Hinspiel nur mit drei Punkten Vorsprung gewonnen, sodass die Syker den direkten Vergleich für sich entscheiden. Und während der TuS noch zwei Spiele hat, tritt der VfL nur noch einmal an, jedoch hat er auch einen Sieg mehr.

Trainer Achim Hollmann freute sich über eine konzentrierte Leistung bis zur Schlusssirene. Tatsächlich hatte es die finale Minute in sich: Grasdorf kam auf 53:54 heran. Doch Axel Rouiller und Sandro Schulz sorgten für den Sieg. Allzu oft hatten die Syker gegen routiniertere Teams Nerven gezeigt, diesmal kam der TuS zurück. „Insgesamt war das kein Offensivspektakel“, kommentierte Hollmann. Abwechslungsreich ging es dennoch zu. Grasdorf führte früh mit 12:2, die Syker hatten sich ihre übliche mentale Auszeit offenbar gleich zu Beginn genommen. „Wir sind diesmal nicht hektisch geworden, sondern haben intensiv weitergespielt, vor allem in der Defensive“, so Hollmann. Der Lohn: Syke führte zur Pause mit 30:28. „Das zweite und dritte Viertel waren unsere besten Phasen“, analysierte der Trainer. Dass sein Team wieder in Schwierigkeiten kam, lag an einigen technischen Fehlern. Es gewann zwar den Ball, doch bei den Kontern schlichen sich Abspielfehler ein. Allerdings behielt der TuS die Kontrolle.

Am kommenden Sonntag in Bothfeld werden die Trauben wohl höher hängen. Der nötige Sieg, eine Niederlage Grasdorfs vorausgesetzt, muss also am finalen Spieltag gegen den SC Langenhagen geholt werden. „Da haben wir 35 Minuten wirklich gut ausgesehen“, sagte Hollmann.

Syke: Bohbrink, Hespe, Jung (13), Kruslin (2), Lehmkuhl (2), List (13), Martens, Ribeiro (9), Rouiller (10), Schulz (6), Stehr (4).

Syker Kurier, 22.03.2017 - Karsten Bödeker