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Herren: Syke Bears – TV Bergkrug

Verkraftbare, aber unnötige NiederlageNach schwachem dritten Viertel unterliegen die Basketballer des TuS Syke dem TV Bergkrug am Ende mit 64:69

Syke. Ziemlich knapp haben die Basketballer des TuS Syke in der Bezirksoberliga verloren. Gegen den TV Bergkrug setzte es ein 64:69 (41:36). Das Spiel wog oft hin und her und stand mehrfach auf der Kippe. Wo das Syker Problem lag, war auf den ersten Blick zu erkennen. „Nicht mal 70 Punkte gegen uns sind in Ordnung. Aber die Offensive hat in der zweiten Hälfte nur 23 Punkte gemacht. Das ist viel zu wenig“, meinte Trainer Achim Hollmann.

Der mit 10:23 abgeschenkte dritte Abschnitt brach den Sykern das Genick. „Wir haben immer wieder solche Phasen, da sind wir einfach noch zu unerfahren und können das nicht ausgleichen“, sagte Hollmann. Vorwürfe mochte er seinen Jungs nicht machen, zumal diese in der ersten Hälfte äußerst souverän aufgetreten waren. Nach fünf Minuten hatten die Syker 11:3 geführt, Bergkrug glich binnen drei Minuten zum 11:11 aus, ehe der TuS einen 9:1-Lauf hinlegte und das erste Viertel 20:12 gewann. Die Syker spielten gekonnt bis unter den Korb des Gegners, sahen den besser postierten Mitspieler und setzten ihn ein.

Mit Läufen auf beiden Seiten ging es weiter. Nun war Bergkrug am Zug, und plötzlich lag Syke 20:23 hinten. Doch vor allem der erneut erfolgreichste Werfer, Marc Stehr, und Phil List drehten das Spiel wieder auf 34:25, ehe es mit 41:36 in die Pause ging. Allerdings hätte es ein höherer Vorsprung sein können, doch die Syker verhinderten einen leichten Dreier des Gegners in letzter Sekunde eben nicht.

Das stärkte die Moral der Bergkruger, die auf 45:41 davonzogen. Schleichend, aber deutlich gaben die Syker das Heft aus der Hand und rieben sich verwundert die Augen, als es nach 30 Minuten 51:59 stand. „Das war die Vorentscheidung“, fand Hollmann. Insgesamt sei das Spiel ausgeglichen gewesen, doch die Bergkruger hätten eben den entscheidenden Tick abgeklärter und routinierter gespielt. Da half es auch nicht mehr, dass Syke die letzten zehn Minuten mit 13:10 gewann. Am Ende stand eine Niederlage, die zu verkraften, aber eben auch unnötig war.

TuS Syke: Baal, Hespe (2), Kruslin (10), Lehmkuhl (8), Joscha List (3), Phil List (8), Martens (3), Rouiller (7), Schulz (6), Stehr (17).

Syker Kurier, 23.01.2017 - Karsten Bödeker