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Syke Bears – TuS Eicklingen

Zum Abschluss souverän
Dritter Sieg im letzten Saisonspiel: Die Basketballer des TuS Syke gewannen gegen den TuS Eicklingen 71:60 (35:35). Ob die Syker für die kommende Saison das Startrecht in der Bezirksoberliga behalten werden, ist dagegen noch nicht klar.

Zum einen werden die Syker nicht mehr an Eicklingen vorbeiziehen können, selbst wenn der Ligarivale wie zu erwarten auch noch sein letztes Spiel verlieren wird. Denn die Syker hatten das Hinspiel in Eicklingen höher verloren und damit auch den direkten Vergleich. Zum anderen ist noch nicht offiziell bestätigt, dass CVJM Hannover am grünen Tisch wird absteigen müssen. Wenn ja, wären die Syker auf alle Fälle gerettet. Ob dann aber ein Start in der Bezirksoberliga Sinn machen würde, hängt auch von der Syker Personalsituation ab. Die war während der Saison eher übersichtlich, elf Spieler wie gegen Eicklingen hatte Trainer Dusan Veselinovic sonst schon mal nur für zwei Spiele zusammen bekommen. Mit Christian Stubbemann half erneut ein Routinier aus, für den Basketball nicht mehr die Priorität genießt. Youngster Joscha List erzielte sechs Punkte und der ebenfalls junge Sandro Schulz wurde mit 21 Zählern zum Topscorer. Im dritten Viertel allerdings musste Dennis Kruslin mit Verdacht auf Bänderriss ausgewechselt werden. Trotz der hohen Hinspielniederlage waren die Syker überzeugt, dass sie dem Gegner überlegen sind. So kam es auch, denn der TuS war über die 40 Minuten das bessere Team. Veselinovic hatte eine sogenannte Full-court-press-Taktik angeordnet. Bei dieser Verteidigungsform spielten die Syker eine Art Pressing über die gesamte Spielfläche. Im Laufe der Zeit zahlte sich diese Maßnahme gegen immer mehr abbauende Gäste aus. „Es war aber trotzdem wichtig, dass wir endlich mal genügend Leute dabei hatten“, meinte Spieler Nils Lehmkuhl. Er startete mit seinem Team furios, führte schon nach dreieinhalb Minuten 12:2, ehe sich eine Schwächephase einschlich. Plötzlich hieß es nur noch 18:17 und Eicklingen ging sogar mit 22:18 in Führung. „Immerhin sind wir nicht eingebrochen“, meinte Lehmkuhl. Das zweite Viertel entschieden die Syker für sich, beim 35:35 wurden die Seiten gewechselt. Danach setzten sich die Syker ab. Das Zusammenspiel stimmte, das Tempo war hoch, die Pässe kamen an. Mit 56:47 ging es ins letzte Viertel, in dem Eicklingen zumindest punktemäßig noch einmal auf 55:59 heran kam. Syke behielt aber die Kontrolle und gewann letztlich souverän.

TuS Syke: Baal (6), Coskun (3), Hespe, Kruslin (8), Bäuning (2), Lehmkuhl (4), List (6), Sudmann (2), Stehr (3), Stubbemann (16), Schulz (21).

Syker Kurier, 26.04.2016