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Linden Dudes – Syke Bears

Niederlage mit Frustpotenzial
Sykes Basketballer unterliegen direktem Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt – 56:61 in Linden

„Das war unsere Niederlage, nicht deren Sieg“, meinte Dusan Veselinonvic nach der Schlusssirene. Der Trainer des Basketball-Bezirksoberligisten TuS Syke war spürbar angefressen nach dem 56:61 (25:31) seines Teams bei den Linden Dudes. Drei Minuten vor dem Ende noch hatten die Syker 56:51 geführt und dann keinen einzigen Korb mehr erzielt – eigentlich unglaublich. Auch die Auszeit, die die Syker beim Stand von 56:56 nahmen, brachte nichts mehr ein.

„Ruhig spielen und den Weg zum Korb suchen“, hatte Veselinovic seinen Mannen mitgegeben. Vergeblich allerdings, denn vermeidbare Ballverluste im Spielaufbau und eine Wurfschwäche, die sich von Minute zu Minute steigerte, waren der Grund. Besonders ärgerlich: Die Dudes hatten wie die Syker auch zuvor erst einen Sieg eingefahren, gehören damit zu den Teams, an denen sich die Syker im Kampf um den Klassenerhalt messen müssen.

Dabei hatte die Partie für die Gäste gut begonnen, Linden führte nach dem ersten Viertel mit 14:13, es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Im zweiten Abschnitt allerdings führte Linden zeitweise mit elf Punkten Vorsprung, und nicht nur Sykes Nils Lehmkuhl dachte sich in diesem Moment: „Geht das schon wieder los?“ Doch anstatt die Begegnung komplett abzuschenken, kam der TuS bis zur Pause bis auf fünf Körbe heran, führte nach dem dritten Viertel sogar mit 45:44.

Die Defensive stand gut, obwohl mit Marc Stehr und Timo Sudmann beide Center fehlten. Auch nach vorne lief es zunächst passabel, ehe die Syker in den finalen drei Minuten alles einrissen, was sie zuvor mühsam aufgebaut hatten. Die Syker Freiwurfquote (8 von 17) war wieder nicht gut, aber angesichts von vier Treffern der Lindener bei 16 Versuchen wahrlich nicht der Grund für die Niederlage.

TuS Syke: Baal (4), Bäuning (5), Bexten (3), Heinrich, Kruslin (22), Lehmkuhl (15), Martens, Schulz (7).

Syker-Kurier, 24.11.2015