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Syke Bears – TV Bergkrug

Nicht annähernd erreichte Vorgaben
Gleich in mehrfacher Hinsicht ging das jüngste Heimspiel der Basketballer der MSG Sulingen/Syke völlig daneben. Dabei war die Niederlage gegen den TV Bergkrug an sich noch das kleinste Problem. Dass sie mit 47:103 (29:51) derart deutlich ausfiel, bedeutete aber Prestigeverlust in doppelter Hinsicht. „Wir wollten 50 Punkte machen und unter 100 bleiben“, hatten sich die von Spieler Alexander Baal gecoachten MSGler vorgenommen. Doch in der Offensive funktionierte gar nichts. Am Ende machte Bergkrug durch Freiwürfe die 100 voll und setzte mit der Schlusssirene noch einen Dreier drauf.

Die MSG hatte da längst abgeschaltet. Keinesfalls mehr entscheidend, aber symptomatisch war diese Szene, denn der TVB war nicht nur spielerisch besser, sondern zeigte auch den deutlich größeren Willen, wie Baal hinterher zugeben musste. „Eigentlich lief schon die erste Hälfte schlecht“, so Baal. Die MSG entwickelte keinen Zug zum Korb, und wenn es Würfe gab, landeten diese nur selten im Korb.

Bergkrug dagegen stellt ein über mehrere Jahre gewachsenes Team und präsentierte sich entsprechend eingespielt. „Die waren ziemlich flott auf den Beinen“, erkannte Baal. Zwar fehlte seinem Team die ordnende Hand ihres Spielertrainers Sven Lehmann, doch auch mit ihm wäre wohl nicht viel mehr drin gewesen. 13:23 stand es nach zehn Minuten, zur Pause waren es schon 22 Punkte Rückstand. Um jeweils weitere 17 Zähler wuchs der Rückstand im dritten und vierten Viertel an. Der MSG versprangen einfachste Bälle, Pässe kamen kaum noch an – kurzum: ein Debakel.

Syker Kurier, 10.03.2015 (Karsten Bödeker)