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U16

Syke Bears – Bremen 1860

U16-Basketballer bezwingen 1860
Da führte seine Mannschaft souverän mit 20 Körben gegen einen Gegner, gegen den es im Hinspiel noch eine Niederlage gegeben hatte. Doch so richtig zufrieden war Dejan Stojanovski, Trainer der U16-Basketballer des TuS Syke dennoch nicht, als seine Jungs in den Landesliga-Playoffs gegen Bremen 1860 mit 71:47 (29:25) gewonnen hatten.

Keine Frage, drei Siege aus fünf Spielen sind eine gute Bilanz, doch dem Coach geht es darum, dass sein Team sich weiterentwickelt. Und vor dem Hintergrund hatten die Syker gerade in der ersten Hälfte noch viel Luft nach oben. Nur 25 Punkte hatten sie zugelassen, eine tolle Leistung. Doch in der Offensive haperte es, Syke kombinierte zu wenig, ging den komplizierteren Weg und zeigte bei den Korblegern eine fahrlässige Schwäche. Das Resultat: nur 29 eigene Punkte.

Der dritte Abschnitt verlief zunächst ausgeglichen, beide Teams hielten sich mit Korbtreffern zurück, nach sechs Minuten stand es nur 8:6. Dann erhöhte Phil List auf 41:32. List war wieder souveräner Taktgeber, markierte 22 Punkte. Unterstützt wurde er von dem sehr präsenten Patryk Grabarczyk (16 Punkte). Und plötzlich gelangen auch die erhofften Spielzüge, beispielsweise als Izana Bizuneh mit einem schnellen Konter den hoch aufgeschlossenen Malte Buhl bediente, der zum 49:35 traf – die Vorentscheidung. Syke hatte die Partie nun im Griff, die Bremer, ohne drei ihrer Besten angereist, konnten nicht mehr mithalten. Auch die Freiwurfquote mit nur sechs erfolgreichen von 15 Versuchen sprach Bände. Das sorgte für Unruhe auf der Bank, und irgendwann wurde es den Referees zu viel und der Bremer Coach wurde wegen einer vergleichsweisen Kleinigkeit der Halle verwiesen.

Herrlich war dann noch das Solo von List nach einem Rebound. Der diesmal nicht so auffällige Kacper Dabkowski sorgte für den 20-Punkte-Vorsprung (67:47), während Tjard Wessels den Schlusspunkt zum 71:47 setzte. „Die Jungs könnten noch viel mehr, sie haben aber immer wieder Phasen, in denen sie immer wieder die gleichen Dinge falsch machen. Aber natürlich war die Leistung heute in Ordnung“, fand Stojanovski versöhnliche Schlussworte.

TuS Syke: Adzrakou (2), List (22), Roth (2), Martens (2), Grabarczyk (16), Dabkowski (8), Wessels (2), Bizuneh (9), Buhl (8).

Syker Kurier, 09.03.2015 (Karsten Bödeker)