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U16

Bremen 1860 – Syke Bears

In den Leistungen zu schwankend
Nach dem furiosen Sieg gegen die Cuxhaven Bascats folgte im zweiten Play-off-Spiel die Ernüchterung: Die U16-Basketballer des TuS Syke verloren bei Bremen 1860 mit 59:78 (28:43). „Wir sind zu schwankend in unserer Leistung, und dann reicht es auf diesem Niveau eben nicht“, meinte TuS-Trainer Dejan Stojanovski.

Ärgerlich, aber nicht als Hauptgrund für die Niederlage zu betrachten, fand er die Leistung der Schiedsrichter, die vom Gastgeber stammten. Die hatten die von 1860 konsequent gespielte, aber im Jugendbereich aus Ausbildungsgründen untersagte Zonendeckung nicht abgepfiffen. Gleichwohl waren die Syker auch zu langsam, bei Rebounds nicht bei der Sache und boten eine unterirdische Freiwurfquote mit sieben Treffern bei 21 Versuchen. Bremen 1860 machte kein besonders druckvolles Spiel. Dennoch: Ein aus Syker Sicht noch vertretbares 13:19 im ersten Viertel bauten die Bremer nach und nach auf 43:28 und 64:40 aus, ehe Syke das letzte Viertel zwar gewann, das Blatt aber nicht mehr wenden konnte. „Anders als in Cuxhaven hat heute keiner überzeugt“, so Stojanovski. Seine Top-Scorer trafen nicht wie gewohnt und Phil List leistete sich sogar fünf Fouls. „Wir müssen lernen, dass wir immer 100 Prozent geben müssen. Es ist schade, denn diesen Gegner, der in die Play-offs nur wegen des Verzichts des Eisbärennachwuch[s]es reingerutscht ist, hätten wir schlagen können.“

TuS Syke: Bizuneh (12), Dabkowski (17), Grabarczyk (16), J. List, P. List (10), Martens (2), Sun (2), Wessels.

Syker Kurier, 18.02.2015 (Karsten Bödeker)