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TSV Quakenbrück – Syke Bears

U16-Basketballer des TuS Syke schließen Landesliga-Saison auf dem dritten Platz ab – Playoffs als Zugabe
Die U16-Basketballer des TuS Syke haben Platz drei in der Landesliga erreicht und damit den Sprung in die Playoffs geschafft. Ab Februar geht es jeweils zweimal gegen die ersten Drei der Nordost-Staffel, die Cuxhaven Junior Baskets, Basketball Lesum und die BSG Bremerhaven. „Das werden tolle Spiele gegen starke Gegner. Die Jungs haben sich diese Zugabe verdient“, freute sich Trainer Dejan Stojanovski, der vermutlich aber auch enttäuscht gewesen wäre, wenn es nicht geklappt hätte. Den finalen Ligaauftritt gewannen die Syker beim TSV Quakenbrück mit 71:63 (34:28).

Nur sieben Akteure konnten die Reise ins Hoheitsgebiet der Artland Dragons mitmachen, die Quakenbrücker hatten deren zwölf Im Kader. Zudem lief der am Knie angeschlagene Malte Buhl bis auf einen Kurzeinsatz in den Schlussminuten nur in der ersten Hälfte auf. Dieser Kurzeinsatz war nötig, weil nach Leader Phil List auch dessen Bruder Joscha sein fünftes Foul kassiert hatte und auf der Bank blieben musste. So füllte Buhl das Team noch einmal auf. Mit 19:14 sicherten sich die Syker somit noch das Schlussviertel und den Erfolg.

Phil List fehlte den Syker aber spürbar im Aufbau, die Syker verloren einige Bälle mit unkonzentrierten Würfen. Quakenbrück machte zwar noch einmal Druck, rückte weit auf. „Wir haben in dieser engen Phase aber nichts mehr zugelassen“, so Stojanovski. Das dritte und sehr ausgeglichene Viertel war mit zwei Punkten Vorsprung an den TSV gegangen. Auffälligster Syker war Patryk Grabarczyk, nicht nur, weil er die kompletten 40 Minuten auf dem Feld stand. 27 Punkte waren die Folge und der Lohn „für sein bestes Saisonspiel“ (Stojanovski). Zwei Dreipunktewürfe und etliche Rebounds komplettierten das Bild. Bei Freiwürfen zeigten beide Teams Schwächen. Während die Syker immerhin 16 von 30 Versuchen verwandelten, traf der TSV nur sechs von 25 ruhenden Bällen. Dem TuS Syke reichte ein durchschnittlicher Auftritt. In der Anfangsphase benötigte das Team offenbar noch Zeit zum Orientieren und Eingewöhnen – 13:20 lag der TuS nach zehn nervösen Minuten zurück. Das zweite Viertel absolvierten Phil List & Co. deutlich besser und legten mit einem starken 21:8-Spurt den Grundstein für den Erfolg.

TuS Syke: P. List (20), J. List (5), Wessels (4), Buhl (8), Grabarczyk (27), Martens (3), Bizuneh (4).

Syker Kurier, 14.01.2015 (Karsten Bödeker)