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Syke Bears – Eintracht Hildesheim

Eine klare Niederlage haben die Basketballer der MSG Sulingen/Syke hinnehmen müssen. Gegen Eintracht Hildesheim hieß es nach 40 Minuten 77:105 (38:49). Damit muss das Team von Spielertrainer Sven Lehmann weiter um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Hannover kämpfen. „Insgesamt wollten wir zu oft mit dem Kopf durch die Wand und waren nicht variabel genug“, resümierte Lehmann. Zudem habe vor allem im Abschluss die letzte Konsequenz gefehlt.

MSG nicht variabel genug
Eine klare Niederlage haben die Basketballer der MSG Sulingen/Syke hinnehmen müssen. Gegen Eintracht Hildesheim hieß es nach 40 Minuten 77:105 (38:49). Damit muss das Team von Spielertrainer Sven Lehmann weiter um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Hannover kämpfen. „Insgesamt wollten wir zu oft mit dem Kopf durch die Wand und waren nicht variabel genug“, resümierte Lehmann. Zudem habe vor allem im Abschluss die letzte Konsequenz gefehlt.

Die MSG war zwar zu Beginn des vierten Viertels noch einmal in Schlagweite, doch Hildesheim, wie die MSG mit einem engagierten Spielertrainer angetreten, traf in den entscheidenden Phasen nach Belieben – 13 erfolgreiche Dreipunktewürfe lautete die bemerkenswerte Bilanz der Gäste. Schon in der ersten Hälfte konnte die MSG nicht die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Das Geschehen wog zwar hin und her und war auch ausgeglichen, doch die Gäste waren stets einen Tick wacher und in den entscheidenden Szenen auch abgeklärter.

Nachdem die MSG bis zu Beginn des zweiten Viertels drangeblieben war, zog Hildesheim binnen weniger Minuten von 26:23 auf 40:28 davon. Zwar warf Lehmann vier Punkte am Stück, doch die Eintracht antwortete mit drei blitzsauberen Dreipunktewürfen. Wieder gelangen dem Syker Spielertrainer fünf Körbe, doch Hildesheim vermied den direkten Kontakt unterm MSG-Korb, indem es erneut einfach aus der Distanz traf.

Beispielhaft für das wechselhafte Spiel der MSG war Timo Sudmann. Mal holte er binnen weniger Sekunden einen Rebound unter dem eigenen Korb und reagierte blitzschnell auf der Gegenseite, um einen abgeprallten Ball zu verwerten. Später, als die MSG bei 36:49 noch mal hoffen konnte, verwarf Sudmann aber zwei Freiwürfe und verursachte zwei des Gegners, als er ohne Ballkontakt das eigene Netz berührte. Auch seinen Kollegen erging es nicht besser. In den letzten Sekunden der ersten Hälfte reagierten sie nicht mehr, so dass Hildesheim mit der Sirene auf 49:38 erhöhte. Diese zwei Punkte waren am Ende zwar nicht die entscheidenden, das passive Verhalten aber symbolhaft für den insgesamt durchwachsenen Auftritt der MSG.

MSG Sulingen/Syke: Lehmann, Lehmkuhl, Y. Bäuning, L. Bäuning, Coskun, Stehr, Sudmann.

Syker Kurier, 02.12.2014 (Karsten Bödeker)