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U16

Spielberichte aus der Landesliga

Die U16-Basketballer des TuS Syke sind erwachsen geworden. Genauer gesagt gehört der größte Teil des Kaders in dieser Saison dem älteren Jahrgang an. Und da sich das Team schon in der vergangenen Saison in der Landesliga gut verkauft hatte, blickt Trainer Dejan Stojanovski optimistisch auf die neue Spielzeit.

Basketballer mit Licht und Schatten
Die U16-Basketballer des TuS Syke sind erwachsen geworden. Genauer gesagt gehört der größte Teil des Kaders in dieser Saison dem älteren Jahrgang an. Und da sich das Team schon in der vergangenen Saison in der Landesliga gut verkauft hatte, blickt Trainer Dejan Stojanovski optimistisch auf die neue Spielzeit.

„Wir wollen uns immer weiter entwickeln, die Spieler sollen das nächste Level erreichen, die Älteren wollen schließlich in einem Jahr in der U18 spielen.“ Besonders aufgefallen war zuletzt Malte Buhl, ein hoch aufgeschossener Akteur, der erst vor einigen Monaten bei den Syke Bears eingestiegen ist und der in jedem Training Fortschritte mache. Insgesamt gelte für die Mannschaft: „Wir sind körperlich robuster geworden, aber es wartet viel Arbeit auf uns,“ so Stojanovski. Ihm komme es nicht nur auf die Ergebnisse an. So freute sich der Coach nicht nur über den Auftaktsieg bei Rasta Vechta, sondern auch über das Lob des Gegners. Im zweiten Spiel gab es dagegen eine deutliche Niederlage gegen einen starken Gegner aus Bad Essen.

SC Rasta Vechta – TuS Syke 53:61 (30:27). Mit Kacper Dabkowski fehlt den Sykern ein Leistungsträger der Vorsaison für rund sechs Wochen. Auch andere Spieler waren nicht dabei, mit nur sieben Akteuren ging es nach Vechta. „Beim Aufwärmen habe ich schon gesehen, dass wir eine Chance haben könnten“, so Stojanovski. Doch sein Team begann nervös, musste sich erst an den Wettkampf gewöhnen. Zur Pause lagen die Syker knapp zurück, um im dritten Viertel so richtig aufzudrehen und das Spiel zu entscheiden. Mit 18:7 ging dieser Abschnitt an den TuS, da reichte im letzten Teil ein sicheres 16:16. „Man merkt, dass wir Erfahrung für solche Situationen haben.“ Mit Phil List und seinen 22 Körben stand der wurfstärkste Akteur in Syker Reihen. Patryk Grabarczyk und Izana Bizuneh trafen je 16 Mal.

TuS Syke – TuS Bad Essen 62:95 (30:46). Rund 40 Körbe mehr als beim Auftakt fielen in der heimischen BBS-Arena. Doch der Gegner, der auch Akteure aus der Quakenbrücker Jugendbundesliga im Kader hatte, war zu stark. „Wir hätten schon einen überragenden Tag erwischen müssen“, meinte Stojanovski. Es wurde eher ein gebrauchter Tag, der schon schlecht begann und der für hörbar schlechte Laune beim Coach sorgte. 14:28 ging das erste Viertel verloren, und schon bald spielte Top-Scorer Phil List nicht mehr mit, genauer gesagt: Er durfte nicht mehr mitspielen. Unglaubliche fünf Fouls hatte er sich schon in der Anfangsphase geleistet. Auffällig war auch, dass die Syker nur 18 von 32 Freiwürfen verwandelten. Die Defensive, laut eines Aushangs in der Arena das Gesicht eines Teams, war löchrig. So gingen die erste und die auch zweite Hälfte verloren. Lobend erwähnte Stojanovski Izana Bizuneh sowie Joshua List, der zuvor schon eine Partie in der U14 absolviert hatte und im Anschluss in der U16 dennoch gut mithielt.

Syker Kurier, 09.10.2014 (Karsten Bödeker)