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Spielbericht: MSG – TSV Barsinghausen

Zwei Tage später hatte Sven Lehmann seinen Humor wiedergefunden: „Ich bin auf dem Weg zum Training, irgendwie muss es ja besser werden.“ Tatsächlich ist die Situation der von Lehmann trainierten Basketballer der MSG Sulingen/Syke nicht gut, denn gegen den TSV Barsinghausen gab es in der Bezirksoberliga eine 66:101 (40:46)-Niederlage.

Drittes Spiel, dritte Niederlage
Zwei Tage später hatte Sven Lehmann seinen Humor wiedergefunden: „Ich bin auf dem Weg zum Training, irgendwie muss es ja besser werden.“ Tatsächlich ist die Situation der von Lehmann trainierten Basketballer der MSG Sulingen/Syke nicht gut, denn gegen den TSV Barsinghausen gab es in der Bezirksoberliga eine 66:101 (40:46)-Niederlage.

Drei Spiele, drei Niederlagen – ein guter Saisonstart sieht anders aus. Bemerkenswert war zweierlei: Zum einen, dass es in den finalen Minuten mehr als 100 Gegenpunkte gab. Das andere war, wenn auch nicht nachhaltiger, aber erfreulicher: Denn die MSG gewann zum ersten Mal ein Spielviertel. Ein guter Start, ein zwischenzeitliches 19:11 und nach zehn Minuten eine 29:20-Führung standen zu Buche. „Wir haben wirklich vernünftig zusammengespielt, vor allem schnell nach vorne agiert“, freute sich Lehmann. Über Alexander Baal liefen etliche Fastbreaks, bei denen Timo Sudmann den größten Teil seiner 16 Punkte verzeichnete.

Bezeichnend für den weiteren Verlauf war allerdings auch, dass die MSG im ersten Abschnitt fast die Hälfte aller Körbe erzielte. Anders ausgedrückt: in den folgenden drei Vierteln schaffte das Team nur wenig mehr als in der fast schon furios zu nennenden Anfangsphase. Die Resultat war folgerichtig: Die MSG verlor den zweiten Teil mit 11:26, so dass der Pausenrückstand noch akzeptabel war. Lehmann stellte die Abwehr zunächst personell um, versuchte es später auch kurzzeitig mit einer Mann-gegen-Mann-Verteidigung. Ohne Erfolg, der Gast nahm die MSG im dritten Viertel mit 10:31 richtiggehend auseinander. „Das war bitter“, so Lehmann. Die MSGler wirkten gelähmt, der Zug zum Korb fehlte ihnen, einige Akteure schienen erschrocken über die eigene gute Leistung zu Beginn zu sein. „Alles, was gegen Luthe gut klappte, ging nun völlig daneben“, so Lehmann. Später war der Spielertrainer wieder derjenige, der das Heft in die Hand nehmen und den Aufbau gestalten musste. Dass er mit 22 Körben bester Werfer wurde, war ihm kein Trost. Lehmann: „66 Punkte sind nicht überragend, aber auch nicht schlecht.“

TuS Syke: Baal (4), Lehmkuhl, Lehmann (22), Coskun (3), Stehr (14), Bäuning (4), Sudmann (16).

Syker Kurier, 15.10.2014 (Karsten Bödeker)