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U14

Landesliga-Start

„Wir haben uns das Startrecht erarbeitet“, erklärt Spartenleiter Klaus Speckmann mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Vertrauen in die Stärke der Spieler. Es handelt sich dabei um die U14-Basketballer des TuS Syke, die in dieser Saison in der Landesliga starten.

Willkommene Herausforderung
„Wir haben uns das Startrecht erarbeitet“, erklärt Spartenleiter Klaus Speckmann mit einer Mischung aus Zufriedenheit und Vertrauen in die Stärke der Spieler. Es handelt sich dabei um die U14-Basketballer des TuS Syke, die in dieser Saison in der Landesliga starten.

Diese Spielklasse ist für so junge Korbjäger die höchst mögliche und nicht nur wegen der Auswärtsfahrten eine Herausforderung. Doch die Syke Bears haben über Jahre intensiv mit der Jugend gearbeitet, eine U16 startet schon länger in der Landesliga – und nun auch die U14, trainiert von Paul Bärwald. „Wir haben einen großen Zulauf und wollen den Kids qualifizierten Basketball bieten“, meint Bärwald, und Speckmann ergänzt: „Im letzten Jahr haben wir mit der U12 auf diese Klasse hingearbeitet.“ Zwar ist die Syker U14 im Sommer Meister geworden. Anders als beispielsweise beim Fußball kommt es im Basketball aber nicht nur auf die sportliche Qualifikation für die höhere Liga an.

„Der Verband schaut schon, wie sich ein Team über die Jahre entwickelt und wie sich der Verein präsentiert. Die Einstufung soll realistisch sein, damit die Mannschaften auch eine reelle Chance haben“, erklärt Speckmann. Gut 20 Spieler umfasst der U14-Kader, die Syker haben neben der Landesliga auch noch ein Team in der Bezirksklasse gemeldet. „Es wird pro Team einen festen Kern geben und einige Spieler, die zwischen den Teams pendeln“, so Bärwald. Die meisten Akteure gehören dem jüngeren Jahrgang an, was bedeutet, dass sie teilweise erst seit zwei Jahren auf Korbjagd gehen. Joscha List, Rune Kaschke und Kjell Karwelies sind Spieler des älteren Jahrgangs, die Stützen des Teams. „Aber auch sie spielen ihr erstes Jahr auf diesem höheren Niveau“, so Bärwald.

Die Syker werden weiter auf Grundlagenarbeit bauen – und auf höheres Tempo: „Wir können nicht einfach in die Abwehr zurückjoggen, dann ist der Gegner längst da“, weiß Bärwald. Auch Korbleger müssten aus vollem Lauf funktionieren. Besondere Spieltaktiken hingegen würden erst in der U16 trainiert. „Es kommt viel Arbeit auf uns zu, aber wir haben das Potenzial.“

Das jüngste Heimspiel der U14 gegen den Osnabrücker SC wurde kurzfristig verlegt. „Wir wissen noch nicht, wo wir in dieser Liga stehen.“ Gegner wie die Zweitvertretungen der Artland Dragons und aus Oldenburg seien aber kaum zu bezwingen. Zum Saisonauftakt hatte die Syker U14 bei Rasta Vechta mit 44:56 verloren. „Das war ein Wachmacher. Die Jungs haben einerseits gemerkt, dass sie noch viel tun müssen. Aber sie wissen auch, dass es sich lohnt“, lautet des Trainers Fazit dieser 40 Minuten.

Syker Kurier, 15.10.2014 (Karsten Bödeker)