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2. Herren

TuS Syke – TSV Luthe

Let the sun shine
Am vergangenen Sonntag im wunderschönen Bassum empfingen die BEERS das Team aus Luthe, welches der direkte Tabellennachbar der Syker Zweitherren und somit direkter Konkurrent um den begehrten vorletzten Platz in der Liga ist. Und was soll man sagen? Nicht nur schönstes Grillwetter, sondern auch ein überragender Sieg sollte uns heute den Tag verschönern.

Bereits das erste Viertel begann vielversprechend. Die Offensive lief gut, lediglich die Trefferquote hätte besser sein können. Auch die Defense stand alles in allem gut, bis auf ein paar Abstimmungsfehler, die es den Gästen erlaubten einige leichte Punkte zu erzielen. In Zahlen ausgedrückt: Syke 20, Luthe 15. Der Hauptakteur der Syker in diesem Viertel war Jannis Bartnick mit 9 Punkten.

Im zweiten Viertel konnte man sich defensiv deutlich steigern und ließ lediglich 10 gegnerische Punkte zu, fuhr aber leider auch in der Offensive ein wenig zurück, was nicht zuletzt ebenfalls an einer eher mittelmäßigen Trefferquote lag. Man konnte aber auch dieses Viertel mit 16 zu 10 zum Halbzeitstand von 36 zu 25 für sich entscheiden.

Eine recht deutlicher Führung, aber im Basketball kann man 11 Punkte auch schnell wieder verspielen, daher ist es umso wichtiger die Halbzeit dazu zu nutzen, das Team auf dem Boden und die Konzentration hoch zu halten. Dies war Coach Böwe gefühlt nicht wirklich geglückt, aber scheinbar passten die Worte doch und man startete mit einem 7-zu-0-Lauf in die zweite Halbzeit. Die Gäste erzielten in diesem Viertel erst in der vierten Spielminute die ersten 2 Pünktchen. Auch dieses Viertel konnte man für sich entscheiden und führte folgerichtig vor dem Schlussabschnitt mit 56 zu 37.

Die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne der Bassumer Sporthalle erlebten im Schlussviertel viele individuelle Fehler im Syker Spielaufbau und ein Gäste-Team, dass noch ein paar Pünktchen gutmachen wollte, was auch gelang. Das Schlussviertel ging mit 16 zu 18 an die Mannschaft aus Luthe, was aber an dem deutlichen Endstand von 72 zu 55 nicht viel zu ändern vermochte.

Es war kein perfektes Spiel, vielmehr konnten die BEERS an unterschiedlichen Stellen glänzen, so gab es regelrechte Block-Festivals. Der Spieler-Coach der Gäste versuchte kurz den Schiedsrichtern verständlich zu machen doch mal ein Foul zu pfeifen, aber er musste selber einsehen, dass alles regelkonform war und so wurde fast jeder seiner Spieler mindestens einmal „gepflückt“. In diesem Zusammenhang dürfte man dem jungen Mann Jannis Bartnick einen neuen Spitznamen verpassen, im Gespräch wären da: „Blocking-Bartnick“, „Not-In-My-House-Jannis“ oder „Ich-pflücke-für-mein-Leben-gern-Man“. Weitere Vorschläge sind willkommen. Auch die Spielzüge der BEERS liefen in diesem Spiel sehr gut und wurden mit großer Disziplin ausgespielt. An den Lücken in der Raum-Verteidigung, die größtenteils auf mangelhafte Absprachen zurückzuführen sind, wird im Training gefeilt werden.

Ein „Beer des Spiels“ gibt es diesmal nicht, vielmehr waren alle Beteiligten „BEERS des Spiels“.

Das Team: Nils Lehmkuhl (6 Pkt); Riko Cholid; Jannis Becker; Jan Cholid (11 Pkt, 1/2FW, 2 3er); Mark Speckmann; Thorben Hamelmann (13 Pkt, 1/1FW); Christian Stubbemann (17 Pkt, 3/3FW); Jose-Carlos Riberio (6 Pkt); Jannis Bartnick (15 Pkt, 1/4FW, 2 3er); Justas Kvietkauskas (2 Pkt); Julian Franke (2 Pkt)

BEERS 4 LIFE
Der Coach


Rote Laterne leuchtet nicht mehr beim TuS Syke
Zweiter Saisonsieg für die Bezirksliga-Basketballer des TuS Syke: Gegen den TSV Luthe II gab es einen 72:55 (36:25)-Heimerfolg. Luthe ist nun Letzter, Syke sprang auf den vorletzten Platz und Trainer Marc-Alexander Böwe war dementsprechend zufrieden. „Wir haben insgesamt souverän gespielt und nur das letzte Viertel verloren“, so Böwe, der elf Akteure einsetzen konnte. Allerdings waren mit Justas Kvietkauskas und Carlos Ribeiro zwei Neulinge dabei, die sich noch an das Spielsystem gewöhnen müssen, sich aber ordentlich einbrachten. Zudem musste Top-Scorer Riko Cholid schon nach zwei Minuten verletzungsbedingt draußen bleiben. Dafür half erneut Christian Stubbemann aus und kam auf 17 Punkte. Der 31-jährige Ehrenspielführer wird allerdings weiterhin nur als Joker auflaufen. Auch Jannis Bartnick kam mit 15 Punkten auf seine übliche gute Quote.

Der TuS Syke bestimmte von Beginn an das Spiel, allerdings kam Luthe zunächst noch zu einigen leichten Korberfolgen. „Wir haben schnell nach vorne gespielt“, so Böwe, der allerdings auch einige Unkonzentriertheiten in der Offensive beobachtete. Immerhin: Syke war bei den Rebounds hellwach. Mit fünf beziehungsweise sechs Körben gingen die ersten beiden Abschnitte an Syke. In der Abwehr wurde Syke sicherer, der Gegner wurde im Aufbau gestört, indem die Gastgeber früh Druck aufbauten. Zudem wurden rund zwanzig Würfe abgeblockt. „Das war schön anzusehen“, so Böwe. Auch konnte er verschiedene Spielsysteme und Laufwege ausprobieren, wenn es die Situation erforderte. „Ich bin rundum zufrieden.“ Mit sicheren 19 Punkten Vorsprung ging Syke in den letzten Abschnitt, in dem Böwe dann vermehrt die zweite Reihe seiner Akteure einsetzte, die sich auch gut einfügte und den Erfolg sicherte. (…)

Syker Kurier, 26.02.2014 (Karsten Bödeker)