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U16

TuS Syke – BSG Bremerhaven

Erfolgserlebnis der besonderen Art
Für die U16-Basketballer des TuS Syke geht es in dieser Saison vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und das ein oder andere Erfolgserlebnis in der starken Landesliga Nord zu haben. Mit dem vierten Sieg im elften Spiel, dem 48:44 (22:23) gegen die BSG Bremerhaven, ist das erneut gelungen.

Wobei diese Partie in der heimischen BBS-Arena am Ende wohl zu den Saisonhöhepunkten zählen wird. Das war den jungen Akteuren anzusehen, als sie nach dem Spiel als Belohnung selbst gemachte Hamburger bekamen. „Da waren viele Bundesliga-Spieler dabei, das macht unseren Sieg richtig wertvoll“, betonten mehrere TuS-Youngster unisono. Schließlich ist die BSG aus Bremerhaven quasi die zweite Jugendmannschaft der Eisbären, die Reserve der U16-Bundesliga. Anzusehen war die Freude auch dem Syker Trainer Dejan Stojanovski, der bekundete: „Es hat alles gepasst, das Team ist über sich hinaus gewachsen.“ Kritik fand Stojanovski keine – wer den ehrgeizigen Coach kennt, weiß, was das bedeutet.

Neben der fraglos guten Leistung hing die Begeisterung der Syker auch mit der spannenden Schlussphase zusammen. Denn am Ende waren es drei von vier verwandelten Freiwürfen, einer durch Phil List, zwei durch Patryk Grabarczyk, die den Erfolg sicherten. Die Syker zogen der BSG, die zuvor erst drei Mal verloren hatte, den Nerv, weil sie im finalen Abschnitt noch einmal nachlegen konnte.

Das erste Viertel hatten die Syker mit fünf Punkten Differenz verloren, ehe sie noch vor der Pause konterten und nur mit 22:23 zurücklagen. Der dritte Abschnitt ging erneut an die BSG, ehe das 17:9 im vierten Viertel den Ausschlag gab. „Nur 44 Punkte gegen ein solches Team, das ist überragend“, jubelte Stojanovski. Syke erstickte viele Angriffsversuche des Gegners von vornherein im Keim. In der Offensive zeigte der TuS gekonnte Spielzüge, auch das war so nicht zu erwarten gewesen.

Am Ende stand ein Erfolg, trotz dem die Syker weiterhin Vorletzter bleiben, aber zumindest den Anschluss ans Tabellenmittelfeld halten. Am 8. Februar geht es zum Osnabrücker SC (Beginn 16 Uhr), der eine ähnliche Bilanz wie Syke aufweist.

Syker Kurier, 06.02.2014 (Karsten Bödeker)