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2. Herren

TuS Syke – SC Langenhagen

Leider kein erfolgreicher Jahresstart für die BEERS: Am heutigen Tage wollte man sich eigentlich für die Saison-Auftakt-Niederlage gegen Langenhagen revangieren, man hatte sich neue Taktiken zu Recht gelegt und hoffte auf die heimischen Körbe, nur leider ohne Erfolg.

Das Team aus Langenhagen, insbesondere ihr Captain Poltorak, legte einen perfekten Start in dieses Spiel hin und führte nach 7 Spielminuten bereits mit 10 Punkten (4:14). Die überfällige Auszeit der Hausherren brachte zumindest ein kurzzeitiges Aufbäumen und man konnte durch Punkte von Bartnick, Cholid und Lehmkuhl zum Viertelende zumindest den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich lenken.

Viertelpause, durchatmen, Taktik überdenken, leicht verändern und das Team wieder anspornen; so zumindest der Plan von Coach Böwe… Leider für die Katz. Nach 4 gespielten Minuten war bereits eines klar: „Das Viertel können wir wohl abschreiben“. Langenhagen scorte nach Belieben und erzielte insgesamt 26 Punkte gegenüber lediglich 14 Beers-Points. Die Verteidigung glich einem Hühnerhaufen bei der Fütterung und leider konnten auch die teils guten Offensivaktionen nicht den erforderlichen Nutzen bringen.

Halbzeit, über die oftmals sehr merkwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen mit dem heutigen Assistant Coach Hansemann schimpfen und sich etwas Neues überlegen, das Team neu motivieren, und Manndeckung… Läuft. Sollte man endlich ein Mittel gegen das Spiel der Gäste gefunden haben? Naja, zumindest spielte man ein sehr gutes drittes Viertel und konnte durch beinharte Defense und super Offensiv-Aktionen mit insgesamt 21 Punkten durch Bartnick, Cholid und Hespe diesen Spielabschnitt für sich entscheiden.

Beim Spielstand von 47 zu 63 aus Sicht der BEERS, also mit 16 Zählern Rückstand ging man ins letzte Viertel. Ein großer Rückstand, aber beim Basketball ist nichts unmöglich und die Jungs sind doch bestimmt nach dem geilen Viertel wieder hochmotiviert, kurze Ansprache und wieder zocken lassen…

Und wieder ging der Gedankengang des Coaches nach hinten los.
31. Minute: Verdammt, direkt 4 Punkten gegen uns..
32. Minute: Sauber Becker, weiter durch zum Korb und dann mach halt mal die Freiwürfe, ok einen..
32. Minute: Yes, Bartnick, 2 Punkte..
33. Minute: Weiter so Becker, wieder Freiwürfe, 2 Fahrkarten..
33. bis 34. Minute: Leute seid ihr noch da? Verdammt schon wieder kaum noch Stimme, und wieder 9 Eier kassiert..
34. bis 36. Minute: So nu fangen wir wieder an, sehr gut Riko und hau die Freiwürfe rein, yes..
Und dann?
Punkte auf beiden Seiten zum lockeren ausdümpeln.

Spielende 62 zu 85 verloren, Gegner und BEERS abklatschen, versuchen den Schiedsrichtern die Hand zu geben, solange diese die gereichte Hand auch als solches erkennen [innerliches Gelächter], Schweigen, die Jungs zusammenrufen, kurz das Spiel besprechen, es war einiges gut, anderes katastrophal.

Mund abputzen, weitermachen, die Saison nicht auf dem letzten Platz beenden, kommt schon! LET‘s GO BEERS! Der Titel „Beer des Spiels“ geht am heutigen Tage an den Jüngsten im Team, Riko Cholid, mit seinen (noch) 17 Lenzen war er Top-Scorer in diesem Spiel mit 25 Punkten (3 3er; 4/4 FW).

Die Beers: Riko Cholid (25 Pkt, 4/4 FW, 3 3er); Jannis Becker (1 Pkt, 1/4 FW); Michael Kretzschmar; Florian Borchers, Florian Hespe (6 Pkt); Jannis Bartnick (22 Pkt); Julian Franke; Nils Lehmkuhl (8 Pkt, 1/2 FW, 1 3er)

Coach: Marc-Alexander Böwe, Assistant Coach (und Zeitnehmer/Punktetafel): Björn Hansemann und nicht zu vergessen, wagemutig aufgrund von akuter Mangelerscheinungen am Kampfgericht als 24-Sekunden-Zeitnehmer eingesprungen: Mark Speckmann. Vielen Dank auch an Tomke Borchers, die aus selbigem Grund, den Part des Anschreibens übernommen hat.

BEERS 4 LIFE
Der Coach