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MSG Sulingen/Syke – SC Langenhagen

Mittelmaß statt Spitzenplatz
Solides Mittelmaß statt Spitzenplatz heißt es fortan für die Basketballer der MSG Sulingen/Syke in der Bezirksoberliga. Gegen den TSV Barsinghausen gab es mit 66:87 (36:47) die zweite Niederlage in Folge in der heimischen BBS-Arena. Die MSG spielte dabei zu unkonzentriert, hatte eine schlechte Wurfquote, während Barsinghausen fast nach Belieben traf. Zu allem Überfluss musste Coach Dejan Stojanovski nach einem technischen Foul im dritten Viertel die Halle verlassen. Da war die Partie bei 17 Punkten Rückstand gerade entschieden.

Die MSG hatte schon im zweiten Viertel alles eingerissen, was sie sich mit ihrem durchaus beeindruckenden Zwischenspurt aufgebaut hatte. Mit elf Punkten in Folge binnen zweieinhalb Minuten machten die Gastgeber aus einem 23:31 ein 34:31. Es gelang dabei alles. Janis Neufeld machte fünf Punkte, holte einen Rebound – und selbst ein sogenannter Air-Ball von Roman Augsburger wurde zu einem letztlich erfolgreichen Zuspiel für Marc Stehr. Allerdings war das nur ein Strohfeuer, denn Barsinghausen zog auf 47:36 davon. „Natürlich haben die gut getroffen, aber wir haben sie auch nicht beim Werfen gestört“, so Stojanovski.

Schon zu Beginn schien die MSG nicht auf dem Feld zu sein. Nach nicht mal zwei Minuten hatte es 0:8 gestanden, Stojanovski nahm die erste Auszeit und aus einem 4:14 wurde nach dem ersten Abschnitt ein 17:17, kurz darauf sogar eine 21:19-Führung. Die MSG störte früh, eroberte sich viele Bälle, doch das sollte seinen Preis haben: 14 Syker standen nur vier Barsinghauser Fouls gegenüber. Zahlen, die belegen, dass die Schiedsrichter bei den engagierten MSG-Akteuren genauer hinschauten. Vielleicht zu genau, doch wie schon beim vergangenen Auftritt gegen Langenhagen wurde deutlich, dass sich sowohl die Syker Youngster als auch die Routiniers und später auch Stojanovski von solchen Ungleichbehandlung beeindrucken lassen. Die anfängliche Unsicherheit verstärkte sich durch fast ein Dutzend Würfe, die nur am Korbrand landeten. Abgesehen von den Zwischenspurts liefen auch Aufbau und Abspiele nicht. Beim 41:58 nach 25 Minuten war es um die MSG geschehen, für eine dritte Aufholjagd reichte es nicht mehr.

MSG Sulingen/Syke: Weseloh, Sudmann, Kruslin, Coskun, Lehmann, Augsburger, Neufeld, Dabkowski, Krause, Dräger, Stehr.

Syker Kurier, 13.01.2014 (Karsten Bödeker)