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TK Hannover 3 – MSG Sulingen-Syke

Sykes Start nach Maß
Drittes Spiel, dritter Sieg: Die neuformierte MSG Syke-Sulingen ist bestens in der Bezirksoberliga angekommen. 68:59 (33:32) hieß es nach vierzig Minuten bei TK Hannover III, einem Team, „das uns richtig gefordert hat“, wie Trainer Dejan Stojanovski meinte. Nach dem ersten und dem dritten Abschnitt lagen die Syker zurück, ehe sie das letzte Viertel mit 18:8 und damit auch das Spiel für sich entschieden.

„TK ist keine Dritte, die einfach nur zum Daddeln zusammen kommt, sondern eine Truppe mit Spielern mittleren Alters, die schon mal höher gespielt und sich dem TK angeschlossen haben“, wusste Stojanovski. Neben dem Sieg ist auch die personelle Situation der Syker erfreulich, denn inzwischen gehören 15 Spieler zum erweiterten Kader. Und Stojanovski ist bemüht, allen ihre Anteile zu geben. So durfte auch der zurückgekehrte Sascha Henseleit zwischendurch Spielpraxis schnuppern. Und Timo Sudmann, der eine Woche zuvor nur einige Minuten gespielt hatte, warf diesmal elf Körbe. „Einige Würfe waren dabei ziemlich unorthodox, teilweise aus dem Stand und ohne zu springen“, wunderte sich Stojanovski. „Wenn Timo will und weiter trainiert, wird er noch eine ganz wichtige Kraft für uns“, ergänzte der Coach. „Timo hat eine unglaubliche körperliche Präsenz und die war nötig.“

Es zahlte sich aus, dass Stojanovski ihn und den ebenfalls überzeugenden Patrick Weseloh teilweise zeitgleich aufs Feld beorderte, obwohl sie sich in ihrer Spielweise ähneln und unterm Korb ihre Stärken haben. Denn Syke holte etliche Rebounds und zog dem TK damit den Nerv. Auch in des Gegners Hälfte war Syke aktiv. „Uns sind einige Bälle direkt in die Hände gefallen. Aber das liegt auch daran, dass wir so gut gelaufen sind“, sagte Sykes Coach.

Zu Beginn allerdings war die Partie ziemlich ausgeglichen. TK Hannover spielte konsequent und über die gesamte Dauer eine Zonendeckung. „Wir konnten nicht so schnell spielen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Da werden wir uns jetzt wohl häufiger drauf einstellen müssen.“ Das Spiel war ausgeglichen, und nach 30 Minuten stand es 50:51. Der Schlussabschnitt war dann der entscheidende und endete deutlicher als die Viertel zuvor. Syke hatte einfach den längeren Atem und die bessere Taktik. Hinzu kamen einige Situationen, in denen Syke Glück hatte oder eben den entscheidenden Tick schneller war. So machte Routinier Sven Lehmann in den wichtigen Phasen zum Schluss die letzten seiner insgesamt 21 Punkte. Zudem gab es ein taktisches Foul gegen Hannover, den zusätzlich Freiwurf nutzte Janis Neufeld, und außerdem verwandelte der junge Pawel Dabkowski eiskalt gleich zwei Freiwürfe. „Pawel kann ich jederzeit bringen, der ist schon ziemlich nervenstark“, lobte Stojanovski nach einem verdienten, aber hart umkämpften Sieg.

Syker Kurier, 02.10.2013 (Karsten Bödeker)


Stojanovski strahlt: „Wir sind gut drauf“
SG Syke/Sulingen feiert dritten Sieg – 68:59
Drittes Spiel – dritter Sieg. Die neugegründete SG Syke/Sulingen mausert sich in der Basketball-Bezirksoberliga immer mehr zu einem ernsthaften Titelkandidaten. Diesmal reichte es beim TK Hannover III zu einem 68:59 (33:32)-Erfolg, der selbst Trainer Dejan Stojanovski eine Zurückhaltung ablegen ließ: „Das ist wirklich ein perfekter Saisonstart. Wir gehören sicherlich in die Spitzengruppe. Ob es dann für ganz oben reicht, müssen wir abwarten. Aber wir sind gut drauf.“

Sehr gut sogar. Obwohl die Syker bei den körperlich robusten Hannoveranern ein äußerst dickes Brett zu durchbohren hatten, verloren sie nie die Ruhe. „Das ist gegen eine Zonenverteidigung ganz wichtig. Es geht nur mit Geduld“, erläuterte Stojanovski seine Erfolgstaktik. Somit setzte Syke trotz eines 50:51-Rückstands nach dem dritten Abschnitt weiterhin auf Geduld – und die körperliche Präsenz des Duos Timo Sudmann/Patrick Weseloh. (…)

Als weiterer Erfolgsgarant erwies sich Sven Lehmann. Als es im Schlussviertel Spitz auf Knopf stand, trumpfte der Routinier groß auf, warf entscheidende Körbe und kam am Ende auf eine starke Ausbeute von 21 Punkten. Ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum letztlich ungefährdeten 68:59-Triumph, den Dejan Stojanovski mit Genugtuung registrierte: „Nur 59 Punkte zuzulassen, zeugt von Klasse. Wir entwickeln uns immer besser.“ (…)

Kreiszeitung, 04.10.2013 (drö)

Name Punkte Freiwürfe Dreier Fouls
Henseleit 0 0/0 0 1
Krause 0 0/0 0 0
Neufeld 15 4/7 1 2
Lehmann 21 7/9 2 3
Augsburger 6 1/2 1 4
Dabkowski 4 4/6 0 4
Dräger 2 0/0 0 3
Kruslin 2 2/4 0 1
Weseloh 7 3/3 0 5
Sudmann 11 1/4 0 1
  68 22/35 4 24