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2. Herren

2. Herren Spielbericht: TV Bergkrug – TuS Syke

Wir sind auf Kurs
Liebe Sportfreunde, heute melden wir uns aus der ausverkauften Grilli-Willi Arena in Helpsen vom Auswärtsspiel der Syker Curry-Wurst-Platten gegen die dort ansässigen Grünkohl-Könige vom TV Bergkrug 3. Ersatzgeschwächt trat man diese Reise mit nur sieben spielbereiten, dennoch hochmotivierten Spielern an. Das Lazarettschiff der Hachestädter ist und bleibt gut bestückt, neben den langzeitverletzten Daniel Strozny, Sven Döpkens und Chris Speckmann musste man noch auf Akut-Bollerwagentour-Erkrankte und grippige Beers verzichten.

Aber nun genug Negatives… Hochkonzentriert starteten die Syker in dieses Spiel und überrollten die Gastgeber in bester Manier. Vorne passte alles und hinten wurde mächtig abgeräumt. Die Spielzüge rollten über die Bergkruger Gleise ohne irgendwelche Strommasten zu rasieren. 12:0 stand es in der 5. Minute zugunsten der sich bereits gedanklich auf das Abendessen vorbereitenden Syker. 15 Punkte von Jannis Bartnick im ersten Viertel ließen keine Zweifel aufkommen, wer hier den Sieg nach Hause bringen wollte. Das erste Viertel endete mit 25:7 für die Gummibärenbande.

Das zweite Viertel verlief ausgeglichener, die Offensive lief einige Zeit nicht in den gewünschten Bahnen. Die hiermit auftretende „erste allgemeine Verunsicherung“ (oh, das kennen nur noch die ganz alten) führte zu ängstlichem Verhalten im Defensivbereich und man erlaubte den Gastgebern 12 Punkte zu verbuchen. Gegen Ende des zweiten Viertels reichte es Frederik Stühring und Jannis Bartnick, einen Dreier und 2 Freiwürfe und man durfte auch dieses Viertel für sich verbuchen.

Halbzeitstand 42:19. Das zu Beginn dieses Berichts angesprochene Lazarettschiff durfte endlich wieder Zulauf verbuchen, als sich Spieler-Trainer Marc-Alexander Böwe beim Ausboxen relativ übel das Knie verdrehte. Diagnose folgt, aber es sieht nicht gut aus. Verletzungsschock verdaut, Böwe wieder relativ aufrecht auf der Bank und ab geht’s in die nächste Runde: „nochmal frei sein, nochmal dabei sein, jetzt geht’s rund!“ Der Hespe, um Verwechslungsgefahr mit einem Helpsener Nachbarort zu vermeiden im Folgenden Frikadelle genannt, war durchgebraten und bereit seinen Senf, Ketchup und Salat beizutragen. Und das tat Frikadelle nicht nur mit 14 und somit über die Hälfte der Syker Punkte in diesem Viertel, sondern auch durch sehr gute Defensivaktionen.

Mit komfortabler Führung (68:27) ging es ins letzte Viertel dieses erneut freundschaftlich und fair geführten Spiels. Es wurde ein lockeres Auslaufen, mit Pünktchen auf beiden Seiten und dem versöhnlichen Abschluss für Julian Franke, der in der ersten Spielminuten dieses Spiels seinen ersten Punkt markieren konnte, jedoch dann bis zur 8. Minute des letzten Viertel auf weitere Zähler warten musste.

Endstand 87:37 für die hungrigen Syker. Besonders zu erwähnen ist in diesem Spiel auch der neue Aufbauspieler der Bärenbande Riko Cholid, der das Team über die gesamte Spielzeit mangels Alternativen führen musste und konnte. Man geht gestärkt den kommenden Aufgaben entgegen und will weiterhin oben mitspielen. Solange der Basketball-Gott endlich mal ein Einsehen bezüglich der Knochen und Bänder der Hachestädter hat, ist diese Saison Einiges möglich. Den Titel Beer des Spiel teilen sich Topscorer Jannis Bartnick, dem am heutigen Tage einfach alles gelingen wollte und Center-Warrior Michael Kretzschmar, der nie aufhörte zu kämpfen und die meisten seiner Punkte aus zweiten Wurfchancen erzielte.

Die Beers: Riko Cholid (8 Pkt); Michael Kretzschmar (22 Pkt, 4/6 FW); Florian „Frikadelle“ Hespe (14 Pkt, 3/3 FW, 1 3er); Jannis Bartnick (36 Pkt, 10/10 FW, 4 3er); Frederik Stühring (3 Pkt, 1 3er); Marc-Alexander Böwe; Julian Franke (4 Pkt, 2/5 FW)

Papa-Beer Marc-Alexander Böwe