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2. Herren

2. Herren Spielbericht: TSV Bordenau – TuS Syke

Weiß gegen Weiß… und leider hat das andere Weiß gewonnen…
Wen die Überschrift nun etwas verwirrt hat – ja so ging es uns gestern auch. Beim gestrigen Spiel in Bordenau war bereits vor Beginn klar, dass es kein leichtes Spiel werden wird. Erstes Problem: Bordenau spielt in Weiß mit orangen Streifen, die Beers in Weiß mit schwarzen Streifen. Es ist immer schön zu wissen, dass jegliche Mannschaften in unserer Liga auf solche Eventualitäten vorbereitet sind… Wie auch immer, es wurde mit Zustimmung beider Teams in tristem Weiß gespielt.

Weiß gegen Weiß… und leider hat das andere Weiß gewonnen…
Wen die Überschrift nun etwas verwirrt hat – ja so ging es uns gestern auch. Beim gestrigen Spiel in Bordenau war bereits vor Beginn klar, dass es kein leichtes Spiel werden wird. Erstes Problem: Bordenau spielt in Weiß mit orangen Streifen, die Beers in Weiß mit schwarzen Streifen. Es ist immer schön zu wissen, dass jegliche Mannschaften in unserer Liga auf solche Eventualitäten vorbereitet sind… Wie auch immer, es wurde mit Zustimmung beider Teams in tristem Weiß gespielt.

Aber kommen wir zum Spiel: Die ersten 3 Punkte des Spiels gingen an Bordenau, danach ging es munter hin und her, auf beiden Seiten sah man ein qualitativ sehr durchwachsenes Spiel. Viele einfache Korbmöglichkeiten konnten nicht verwertet werden, Reboundschwierigkeiten und Fehlpässe prägten neben auch einigen schön erspielten Punkten das erste Viertel. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts führten die Gastgeber mit 15 zu 11. Den besseren Start ins zweite Viertel hatten diesmal die Beers erwischt und konnten kurzzeitig wieder auf ein Pünktchen herankommen. Nur dann war leider, wie so oft wieder das Pech auf der Seite der Hachestädter angelangt. Nichts wollte mehr in den Korb fallen und Bordenau nutzte dies um ihre Führung zum Halbzeitstand von 31 zu 24 auszubauen.

Obwohl die Stimmung in der Halbzeitpause für Beers-Verhältnisse extrem entspannt und positiv war konnte man im dritten Viertel nicht viel unserer spielerischen Möglichkeiten erkennen. Man ließ sich zu häufig von den gegnerischen Center-Brocken verunsichern, vergab mal wieder einfachste Korbmöglichkeiten und schenkte den Gegnern zu viele Offensivrebounds.

Es ging folgerichtig mit einem Rückstand von 50 zu 36 ins letzte Viertel. Eine gewisse Verzweiflung war in den Gesichtern der Beers erkennbar. Dennoch fand Spieler-Coach Böwe (ausnahmsweise mal an diesem Tag) die richtigen Worte und die richtige Taktik und nochmal angreifen zu können. Man spielte ein 3-2-Zonen-Presse in absoluter Perfektion und die Gastgeber wussten nicht wie ihnen geschieht. In den ersten 5 Minuten gelang Bordenau nicht ein einiges Pünktchen. Die Beers blockten alles weg, was in Richtung Korb fliegen sollte oder ließen den Gegner durch einige extrem gute Steels nicht einmal in die Syker Spielhälfte. Doch ohne Wurfglück kann leider auch eine derartige Bombenabwehr ein Spiel nichtmehr in die richtigen Bahnen lenken. Man konnte zwar nochmal auf 9 Punkte verkürzen, aber dann kamen zum verdammt falschen Zeitpunkt die ersten wirklich eindeutigen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter. Aber das darf nicht die Entschuldigung sein, es war lediglich ein Faktor der erneut zu Verunsicherungen führte, die in den letzten kurzen Minütchen nicht mehr ausgeräumte werden konnten.

Der Endstand der ersten Saisonniederlage der Beers bezifferte sich auf 64 zu 48 zu Gunsten vom TSV Bordenau. Auch wenn 16 Punkte eine deutliche Sprache zu sprechen scheinen konnten die Beers erhobenen Hauptes die Halle verlassen. Man hat alles versucht was an diesem Tage möglich und kämpferisch waren die Beers die eindeutig Besseren. Die Motivation für das Rückspiel ist bereits jetzt astronomisch hoch.

Zum Beer des Spiel wurde Thorben Hamelmann gewählt. Einige super Defensivaktionen und starke Blöcke waren Grundstein des Aufbäumens der Beers im letzten Viertel.

Die Beers: Riko Cholid (2 Pkt.); Jan Cholid (12 , 2 3er); Jannis Becker; Björn Hansemann (8); Mark Speckmann; Thorben Hamelmann (4, 2/4 FW) ; Florian Hespe (2, 0/1); Michael Kretzschmar (10, 0/1); Jannis Bartnick (10, 2 3er); Marc-Alexander Böwe; Julian Franke

BEERS 4 LIFE
 Der Coach