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2. Herren

2. Herren Spielbericht: TKW Nienburg – TuS Syke

Sieg im Duell der Flüsse

Sieg im Duell der Flüsse
Aus der Hachestadt (und für alle Bassumer sollte der Klosterbach auch nicht unerwähnt bleiben) nach Nienburg an der Weser ging die heutige Reise der Syke Beers. 10 Syker Akteure konnten zur Zufriedenheit von Spieler-Trainer Böwe den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren. Aber beginnen wir von vorn.

Zunächst sah alles nach einem sehr unschönen Fehlstart aus. In der Verteidigung passte die Zuordnung nicht und Körbe wollten für die Hachestädter auch nicht fallen, folgerichtig stand es nach 4 Minuten 8:2 für die Weser. Eine Auszeit und ein paar der richtigen Worte drehten den Spieß wieder um, man begann wieder Basketball zu spielen und die Hache kam auf zwei Punkte ran. Danach folgten viele Konzentrationslücken auf beiden Seiten, jedoch ein paar weniger auf Seiten der Weser. Das Viertel ging mit 16:12 an die Weser. Das zweite Viertel bat ein Wechselbad der Gefühle. Schöne Punkte, Offensiv- und Defensivaktionen konnten auf beiden Seiten genauso erblickt werden, wie Fehlpässe, unnötige Fehlwürfe und Abstimmungsfehler. Das Viertel endete mit 14:14 zum Halbzeitstand 30:26 für die Weser. Die Stimmung in der Halbzeitpause hatte trotz des verschwindend winzigen Rückstands den Grund der Hache erreicht und einige zweifelten an sich selbst, da niemandem klar war warum man es nicht schaffte das eigene Spiel kontinuierlich erfolgreich zu gestallten.

Die ersten 8 Minuten des dritten Viertels gingen dementsprechend mal ganz gehörig in die Hose zum kurzzeitigen Zwischenstand von 40:29. Doch dann wachte man nach einer kleinen Ansprache wieder aus dem Tiefschlaf auf, und konnte in einer furiosen Aufholjagd und einem 12:0-Lauf mit einem Zählerchen in Führung gehen. Und plötzlich waren die Beers wie ausgewechselt. Während sich die Nienburger ohne Erfolg in die Partie zurückkämpfen wollten, zeigten die Beers alles was das Basketballer-Herz aufgehen lässt. Super herausgespielte Punkte, die ein oder andere tolle Einzelaktion, Beton in der Defense und einige wunderschöne Monsterblocks. Nichts wurde mehr an die Gastgeber verschenkt, die im letzten Viertel lediglich 6 Punkte erzielen konnten, während die Hachestädter 22 Punkte erzielen konnten.

Ein kleiner Wermutstropfen darf aber auch in diesem Bericht nicht fehlen: Spieler-Trainer Böwe verletzte sich im letzten Viertel, als mit dem linken Fuß umknickte. Fazit: 3 Viertel nicht so berauschend, 1 Viertel Weltklasse = Sieg für die Hache im Duell mit der Weser Zum Beer des Spiels wurde Jannis Bartnick gewählt, der es immer verstand durch seine offensiven und defensiven Aktionen die Beers im Spiel zu halten und mit 16 Punkten maßgeblich an dem Sieg beteiligt war. [Beer des Spiel im ersten Spiel gegen die Hannover Dragons war Riko Cholid, der sich trotz seiner erst 16 Lenze in seinem ersten Einsatz in einem Herrenteam hervorragend geschlagen hat.]

Die Beers: Peter Bernal Reyes (12 Pkt, 0/1 FW); Jan Cholid (19 , 1 3er); Riko Cholid (4, 1/2 FW, 1 3er); Jannis Bartnick (16, 2/2 FW); Florian Hespe (2); Michael Kretzschmar (4); Mark Speckmann; Frederik Stühring; Marc-Alexander Böwe (4, 0/2 FW); Julian Franke (2)

Böwe