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Neuerlicher Neustart

[…] Heute starten die Basketballer des TuS Syke in die Saison. Gegner ist ab 17 Uhr in der heimischen BBS-Arena am Grevenweg der SV Ahlem. Es ist die sechste Saison nach dem Neustart für die Syker Korbjäger und schon wieder steht das Team vor einer neuen Situation.

[…] Heute starten die Basketballer des TuS Syke in die Saison. Gegner ist ab 17 Uhr in der heimischen BBS-Arena am Grevenweg der SV Ahlem. Es ist die sechste Saison nach dem Neustart für die Syker Korbjäger und schon wieder steht das Team vor einer neuen Situation.

Da ist zum einen der fast schon als normal zu bezeichnende personelle Umbruch – ausbildungs- oder studienbedingt verlassen wieder eine Reihe junger Leute ihre Heimat und können daher nicht mehr für den TuS auf Korbjagd gehen. Zum anderen ist auch die sportliche Situation eine andere, denn nach Jahren, in denen es nach zwei Aufstiegen und frühzeitigen Klassenerhalten in der Bezirksoberliga nur aufwärts ging, stiegen die Rot-Weißen im Sommer ab. Zwar gab es noch ein Relegationsturnier, doch letztlich ging es folgerichtig und verdientermaßen zurück in die Bezirksliga Hannover. „Vielleicht war es besser so“, meint Neu-Coach Christopher Hupe, der in Syke kein Unbekannter ist. Er wohnt in der Hachestadt, absolvierte sein freiwilliges soziales Jahr beim TuS und spielte für Vechta in der Regionalliga, eher er verletzungsbedingt kürzer treten musste.

Mit seinen 25 Jahren ist Hupe zwar noch jung, aber trotzdem deutlich älter als die meisten seiner Spieler. Denn abgesehen von den Routiniers Paul Bärwald und Denis Winzia ist der nach einer Schulterverletzung zurückgekehrte Patrick Weseloh mit knapp 22 Jahren bereits der Oldie. Nicht nur aufgrund seiner Größe und Erfahrung, sondern auch als einziger gelernter Center ist Weseloh eine wichtige Stütze. Mit Sebastian Heuer kehrte ein weiterer erfahrener Akteur zurück, und in der Offensive bauen die Syker auf Janis Neufeld, der regelmäßig die meisten Punkte erzielt.

Neu dabei sind zudem [Marc Stehr] und Dennis Kruslin. Letzterer könnte sogar noch bei den A-Junioren spielen und soll langsam an den Herrenbereich herangeführt werden. Lennart Bäuning wird hingegen nur noch heute auflaufen, weil er die Hachestadt berufsbedingt verlassen wird. Eine feste Größe war zuletzt auch A-Junior Jacques Salame, doch auch er verließ Syke, ebenso wie Markus Finke. „Das sind Abgänge, die wir nicht so einfach ersetzen können“, weiß Hupe, der damit auch begründet, warum ihm die Bezirksliga zum Neuaufbau ganz recht ist. „Wir werden vermutlich nicht in Abstiegsgefahr geraten. Aber wer uns ganz oben erwartet, sollte sich lieber etwas zurückhalten.“

Zwei Testspielniederlagen gegen Hoya und Brinkum dämpften die Erwartungen ein wenig. Ein großes Plus sieht Hupe aber weiterhin in der starken Kondition, die schon in den vergangenen Spielzeiten ein großes Pfund der Syker war. „Wir können sowohl nach Körben des Gegners als auch nach Rebounds ganz schnell umschalten und den Angriff fahren.“ Seine Mannschaft müsse das einfach nur umsetzen, so Hupe. Außerdem müssen die Syker an ihrer Konstanz arbeiten und dürfen sich nicht von unerwarteten Spielereignissen aus der Ruhe bringen lassen. Keine einfache Aufgabe für das junge Team, das viele Erfahrungen sammeln wird und muss – und dafür scheint die Bezirksliga zunächst einmal die richtige Spielklasse zu sein.

Aufgrund des Abstiegs der Ersten darf die Syker Zweitvertretung nur noch in der Bezirksklasse antreten. Am Sonntag kommen ab 14.15 Uhr die Hannover Dragons. Zuvor spielen die U19-Damen in der höchsten Spielklasse, der Bezirksoberliga, daheim gegen den TuS Bothfeld (12.30 Uhr).

Syker Kurier, 29.09.2012 (Karsten Bödeker)