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U16

Syke Bears beim Osterturnier in Wien

Bei der 22. Auflage des größten europäischen Basketballturniers (Website) wurden die Syke Bears erstmalig von der U16M vertreten. Vom 3. – 7. April 2012 kämpften über 500 Teams aller Altersstufen in insgesamt 1300 Spielen um den Turniersieg. Traditionell wurde das mit Spannung erwartete All-Star-Game der OEBL während dieser tollen Tage ausgetragen. Über 5000 Teilnehmer aus 22 Ländern, die in verschiedenen Schulen untergebracht waren, prägten das Stadtbild von Wien in diesen aufregenden Tagen vor Ostern.

In der Alters- und Leistungsgruppe in der die Syke Bears spielten nahmen insgesamt 65 Teams aus ganz Europa teil. In 13 Gruppen zu je fünf Teams wurde um den Einzug in die Zwischenrunde gespielt. In unserer Gruppe vertreten waren die Köln 99ers, BSG Ludwigsburg, UKJ Tyrolia Wien, Kereszturi Budapest und die Syke Bears. Mit einem Sieg und drei Niederlagen verpassten wir den Einzug in die Zwischenrunde und beendeten die Vorrunde als Tabellenvierter.

Bilder aus Wien


Die Spiele im Einzelnen:

Spiel vom 3. April 2012 um 18.00 Uhr, UKJ Tyrolia vs. Syke Bears – 32:60 (8:17; 16:26; 29:40): Besser hätte der Start ins Turnier für die Hachestädter nicht klappen können. Zu keiner Zeit war der Sieg gegen die Wiener gefährdet. Zu stark war die Präsenz der Bears auf dem Feld und die Lufthoheit unter den Körben. Alle Spieler konnten mit Punkten überzeugen.

Dennis Kruslin: 29 Punkte; 6 von 13 Freiwürfen; 1 Drei-Punkte-Wurf; 2 Fouls, Marc Stehr: 11 P; 1 von 3 FW; 2 F, Justas Kvietkauskas: 6 P; 3 F; Yannek Bäuning: 4 P, 1 F, Nick Bartling: 4 P; 3 F, Fulko Meyer: 3 P; 1 von 2 FW; 1 F, Felix John: 2 P, Julian Wilhelm: 1 P; 1 von 4 FW; 1 F

Spiel vom 4. April 2012 um 9.15 Uhr, Syke Bears vs. Köln 99ers – 29:49 (7:13; 14:23; 23:34): Einen wesentlich stärkeren Gegner stellten die 99ers, die mit einer Landesligamannschaft angetreten waren, dar. Dennoch konnten die Bears lange Zeit mithalten. Bis zur vierten Minute im dritten Viertel kamen die Bears bis auf fünf Punkte heran – eine faustdicke Überraschung bahnte sich an. Erst im letzten Viertel gewannen die Kölner durch eine tiefere Bank und die einsetzende Treffsicherheit die hart umkämpfte Partie. Trotzdem konnten die Syker das Spielfeld erhobenen Hauptes verlassen, hatte man den Köln 99ers (größter Basketballverein in Deutschland) lange die Stirn bieten können.

Dennis Kruslin: 22 Punkte; 6 von 7 Freiwürfen; 2 3er; 1 Foul, Felix John: 2 Punkte; 1 F; Nick Bartling: 2 P, Fulko Meyer: 2 P, Yannek Bäuning: 1 P; 1 von 2 FW; 1 F, Marc Stehr, Julian Wilhelm und Justas Kvietkauskas

Spiel vom 4. April um 16.45 Uhr, Syke Bears vs. BSG Ludwigsburg – 35:59 (8:12; 17:27; 23:37): Beim zweiten Spiel des Tages machte sich der Kräfteverschleiß der Syke Bears bemerkbar. Die Ludwigsburger, die noch um den Einzug in die Zwischenrunde kämpften, spielten ihre Überlegenheit aus, da auch sie mit einem Team angetreten waren, die ebenfalls in der zwei Klassen höheren Landesliga spielen. Der Ausfall von Dennis Kruslin Mitte des zweiten Viertels nach unabsichtlichem Ellenbogencheck ins Gesicht war nicht zu kompensieren. Die Bears vermochten aber mit harter Verteidigung und clever ausgespielten Angriffen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Das die Moral der Mannschaft stimmte zeigte ein sehenswerter Block von Marc Stehr, der beim Publikum für ein Raunen sorgte.

Fulko Meyer: 10 Punkte; 1 Foul, Dennis Kruslin: 9 P; 1 3er, 1 F, Marc Stehr: 8 P; 2 von 2 FW; 1 F, Nick Bartling: 6 P; 2 Fouls, Julian Wilhelm: 2 P, Yannek Bäuning, Justas Kvietkauskas und Felix John

Spiel vom 5. April um 19.15 Uhr, Kereszturi Budapest vs. Syke Bears – 76:39 (26:11; 44:20; 54:32): Im bedeutungslosen Spiel zeigten die Budapester wofür der osteuropäische Basketball auch steht: Harter Körpereinsatz gepaart mit Kraft und Schnelligkeit. Zu keiner Zeit ließen sie den Syke Bears auch nur den Hauch einer Chance. Dennoch zeigten die Bears, dass sie mithalten konnten, wenn das Ergebnis Anderes vermuten lässt – die meisten Punkte kamen durch Fastbreaks zustande. Obwohl Dennis Kruslin von Coach K. aufgrund seiner Kieferprellung nicht eingesetzt wurde, spielten die Bears einen guten Basketball, vor allem in der Defense.

Fulko Meyer: 20 Punkte, 3 von 4 Freiwürfen, Marc Stehr: 8 P; 1 von 8 FW; 1 3er; 2 F, Nick Bartling: 6 P; 2 F, Justas Kvietkauskas: 3 P; 1 von 2 FW; 2 F, Yannek Bäuning: 2 P; 2 F, Julian Wilhelm und Felix John

Insgesamt waren diese einmaligen Tage in Wien ein tolles und aufregendes Erlebnis, das mit einer Stadtrundfahrt u. a. zum Schloss Schönbrunn einen würdigen Abschluss fand.