Kategorien
2. Herren

2. Herren Spielbericht: TuS Bothfeld – TuS Syke

Sieg in Bothfeld | Nach gefühlten 5 Stunden Anfahrt trafen die Beers am hintersten Ende unserer Landeshauptstadt ein. Bereits im Vorfeld war klar, dass Spieler-Coach Böwe auf einige seiner Leistungsträger verzichten musste. So blieben krankheits-, bzw. verletzungsbedingt Christian Stubbemann, Sven Döpkens und Thorben Hamelmann in der Heimat, an dieser Stelle nochmal gute Besserung! Auch auf Oliver Bobrink, Marcel Pflug, Claas Sander und Marc-Alexander Stein musste das Team verzichten, diese mussten aus privaten Gründen passen.

Zum Glück haben die Beers diese Saison einen sehr großen Kader und durften bei diesem Spiel einen alten Bekannten im Team begrüßen – Michael Kretzschmar hat endlich den Weg aus dem fernen Bayern zurück ins schöne Niedersachsen gefunden. Willkommen zurück! Somit standen Spieler-Coach Böwe 8 mehr oder weniger fitte Spieler zur Verfügung.

Das erste Viertel begann sehr gut für die Syker, gute Spielzüge, traumhaft schöne Pässe und eine bärenstarke Defense hatten zur Folge, dass man in der 8ten Minute mit 16:5 in Führung war. Und dann? Tja was soll man sagen? Nichts mehr! Die Beers schafften nicht einen einzigen Korb im Rest des Viertels und die Gastgeber waren plötzlich wieder im Spiel. Das Viertel endete 16:12. Wer dachte die Viertelpause kam den Sykern gelegen, lag leider falsch. Zum 2. Viertel bleibt nicht viel zu sagen, außer, dass man es irgendwie geschafft hat die Hannoveraner nicht zu weit davon ziehen zu lassen. Zur Halbzeit führte Bothfeld mit 30:29.

Die Halbzeit kam gerade recht, einige passende Worte vielen in der Pause, man ließ nicht wie gewohnt die Köpfe hängen, sondern ging mit Selbstvertrauen in den zweiten Spielabschnitt. So einen Start ins dritte Viertel haben die Beers noch nie erlebt, denn man legte einen 12-zu-0-Lauf hin. Vorne wurde wieder traumhaft kombiniert und hinten räumte man alles ab was Richtung eigenen Korb gehen sollte. Der berühmte Spruch von Dikembe Mutombo „NOT IN MY HOUSE!“ wurde durch Kretzschmar und Franke neu geprägt. Weiterhin konnten Cholid, Shtanaj und Promille-Björn immer wieder die Finger an den Ball bekommen und so bereits den gegnerischen Aufbau nahezu ausschalten. Nach diesem furiosen Start ließ man leider wieder nach und ließ den überforderten Hannoveranern die Möglichkeit im Spiel zu bleiben, was diese leider auch nutzten. So gingen die Beers mit einer 48:43 Führung in das Schlußviertel.

Das letzte Viertel war sehr zerfahren. Viele Einzelaktionen auf beiden Seiten prägten den Beginn, wobei die Syker mehr Glück bei diesen Aktionen hatten. Gefühlte 100 wilde 3-Punkt-Versuche der Gastgeber fanden nicht den Weg in den Korb. Bothfeld schaffte im letzen Viertel lediglich 8 Pünktchen, ok die Syker auch nur 11, aber wie heißt es doch so schön: „Ein gutes Bier, springt nur so hoch wie es muss“. Endstand 59 zu 51.

Im Endeffekt ein souveräner und verdienter Sieg. Eine geschlossene Defense-Leistung der
Mannschaft und die beiden Topscorer Jan Cholid und Michael Kretzschmar machten den Unterschied zu Gunsten der Hachestädter.

Syke Beers:
Cholid 22 Punkte (10/13 Freiwürfe), Kretzschmar 17 (1/1), Franke 8 (0/4), Shtanaj 8 (2/2), Böwe 2 (2/2), Hespe 2, Captain Morgan, Speckmann

(Marc)