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1. Herren

1. Herren Spielbericht: TuS Syke – TSV Luthe

Auftaktniederlage mit positivem Inhalt
[…] Ein furioses Schlussviertel hat den Basketball-Herren des TuS Syke nicht gereicht. Zum Saisonauftakt verlor der Bezirksoberligist gegen den TSV Luthe mit 51:57 (18:34). „Die erste Hälfte hat uns das Genick gebrochen“, meinte Trainer Paul Bärwald, der wie die rund 40 Zuschauer in den finalen zehn Minuten durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen war.

Beim Stand von 27:42 begann der letzte Abschnitt, und die geringe Punkteausbeute schien sich fortzusetzen, denn zweieinhalb Minuten später stand es nach jeweils einem verwandelten Freiwurf 28:43. Doch dann legte Syke einen Zwischenspurt ein und hatte drei Minuten und 26 Sekunden vor der Schlusssirene zehn Punkte aufgeholt. Bastian Bomhoff hatte sich mit einem Doppelpack hervorgetan. Syke agierte in dieser Phase aggressiv, spielte die Bälle sicher ab und holte die Rebounds. […]

Der Gast aus der Nähe von Wunstorf schien kräftig zu schwimmen und die Partie wieder entsprechend offen zu sein. Doch weit gefehlt. Luthe schlug zurück und machte binnen 29 Sekunden sieben Zähler, die Gastgeber lagen somit 38:50 zurück. Erneut kam das junge Syker Team durch Janis Neufeld und Markus Finke auf 51:54 heran, und wie nervös die Luther zu diesem Zeitpunkt waren, zeigte sich alleine dran, dass der Gästecoach sogar zwischen zwei Freiwürfen eine Auszeit nahm. Die schien zu wirken, denn in der letzten halben Minute unterliefen den Sykern wieder vermehrt Schrittfehler, wodurch sie kaum noch an den Ball kamen – die Niederlage war besiegelt.

[Statistik des Spiels]

„Wir haben im letzten Viertel gesehen, dass wir den Gegner plattlaufen können“, analysierte Bärwald, denn trotz der kurzen Vorbereitungszeit zeigte sich der TuS Syke konditionell auf der Höhe. Andererseits hatten sich die Hausherren gerade in der Anfangsphase vom körperbetonten Auftreten der Gäste beeindrucken lassen. „Die drücken dann mal mit dem Oberschenkel und wir lassen den Ball fallen“, kommentierte Mirko Kruslin von den Syker Bears.

Die Unparteiischen aus Stolzenau pfiffen unkonventionell und ließen vieles durchgehen, behandelten dabei aber beiden Seiten gleich – allerdings nutzten die Syker zu selten die Freiheiten, die ihnen die Schiedsrichter ließen. Das hatte zur Folge, dass Luthe sich Vorteile verschaffte. Hinzu kamen die vielen leichten Fehler, die zu mehr als einem Dutzend unnötiger Turnovers führten. Exemplarisch waren zwei Szenen binnen weniger Minuten, als Markus Finke einen schneller Konter fahren wollte, Janis Neufeld den Ball aber durch die Hände ins Aus rutschen ließ. Kurz darauf lief Finke Neufeld einfach über den Haufen – auch hier ging der Ball verloren.

Dass Syke dennoch nicht aufgab, war auch Bärwald aufgefallen: „Wir sind immer wieder rangekommen und werden darauf aufbauen“, versprach er.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Syker Kurier Seite: 7 Datum: 14.09.2011, Karsten Bödeker


0:11-Fehlstart zu schwere Hypothek
Sykes Basketballer zum Saisonstart 51:57 gegen TSV Luthe

Ein Start nach Maß sieht sicherlich anders aus: Mit 51:57 (18:34) zog Basketball-Bezirksoberligist TuS Syke zum Saisonauftakt gegen den TSV Luthe den Kürzeren und bot dabei laut Hanno Dettlof eine eher „suboptimale“ Leistung. Um den Klassenerhalt macht sich der 1. Vorsitzende des Förderkreises dennoch keine größeren Sorgen: „Der VfB Stolzenau hat sein Team abgemeldet und steht bereits als erster Absteiger fest. Also müssen wir nur noch ein Team hinter uns lassen. Das packen wir. Für den Abstieg besitzt unsere blutjunge Truppe viel zu viel Potenzial.“ Gegen Luthe riefen die Hachestädter dieses aber zunächst nur höchst rudimentär ab. Einem 0:11-Fehlstart folgte ein ebenso unerfreulicher 18:34-Rückstand zur Pause. Guter Rat war teuer, doch die TuS-Youngster bewiesen Moral und kämpften sich angetrieben vom überragenden Shooter Markus Finke wieder bis auf drei Pünktchen heran – eine Winzigkeit im Basketball. Trotzdem langte es am Ende nicht zum Sieg. Der Grund: Syke leistete sich zu viele Ballverluste, die Luthe eiskalt ausnutzte. Am Ende hieß es 57:51 für die Gäste, was Dettlof aber nicht den Tag verhageln konnte: „Wir haben ja einen Umbruch zu verzeichnen. Da sind solche Rückschläge normal. Es wird bestimmt bald besser.“

Quelle: KREISZEITUNG, drö