1. Herren Spielbericht: VfL Hameln – TuS Syke

Kalus führt Aufholjagd an – 82:65
Bei Basketball-[Bezirksoberligist] TuS Syke läuft es rund. Trotz 32:45-Pausenrückstand triumphierten die Hachestädter mit 82:65 beim VfL Hameln II. Lohn des Kraftakts: Syke grüßt als Spitzenreiter – weist allerdings bis zu drei Spiele mehr auf als die Konkurrenz.

Trotz der Tabellenführung will TuS-Coach Dejan Stojanovski vom Aufstieg nichts wissen: „Mit fünf Niederlagen ist das eigentlich nicht mehr möglich. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel.“ Das Understatement ist nachvollziehbar, da die Gäste beim VfL über weite Strecken nicht gerade im Stile eines Spitzenteams agierten. Syke verteidigte schwach und leistete sich auch im Angriff zu viele Ungenauigkeiten. Die Folge: Hameln lag nach dem dritten Viertel mit 57:47 in Front.

Keiner konnte damit rechnen, dass die Hachestädter ein nahezu perfektes Schlussviertel hinlegen würden. Gerade Neuzugang Marten Kalus leistete sich so gut wie keinen Fehlversuch mehr. Satte 20 Punkte erkämpfte Syke am Stück und demoralisierte damit die fassungslosen Hamelner. Beim Blick auf die Anzeigetafel geriet Coach Stojanovski ins Schwärmen: „Unglaublich! Dieses Spiel gedreht zu haben, zeigt das Potenzial des Teams. In dieser Verfassung können wir gegen jeden Gegner bestehen.“

Kreiszeitung, 18.01.2011

Furioses Schlussviertel
TuS-Korbjäger überrumpeln Hameln

Basketball-Bezirksoberligist TuS Syke hat den zweiten Sieg in Folge geschafft. Beim VfL Hameln II gab es ein 82:65 (32:45). Furios war dabei das Schlussviertel, das die Syker mit sage und schreibe 35:8 für sich entschieden. Den Hamelnern gelang dabei fünf Minuten lang kein einziger Korberfolg. Noch mehr als der Sieg freute Trainer Dejan Stojanovski jedoch etwas anderes: „Bisher waren wir eher diejenigen, die nach einer Führung eingebrochen sind. Diesmal haben wir das Spiel gedreht. Die Jungs haben damit ganz neue Qualitäten gezeigt.“

Die ersten beiden Viertel gingen klar an Hameln. Zunächst mit fünf und zur Pause sogar mit 13 Punkten führten die Gastgeber. Allerdings hatte der TuS Syke nicht übermäßig schlecht gespielt. Dem VfL waren einige Würfe gelungen, die nicht unbedingt im Ziel landen müssen. Und Syke zeigte sich gerade bei Freiwürfen unglaublich nachlässig. Von 30 Versuchen aus der ruhenden Position landeten gerade einmal 15 im Korb. „Das ist eine katastrophale Quote“, fand Stojanovski. Außerdem vergab Syke die vermeintlich einfachen Korbleger, nachdem die Spielzüge bis unter den Korb durchaus ansehnlich waren.

In der Pause appellierte Stojanovski an die Fähigkeiten seiner Jungs. Und das gelang, nach dem dritten Drittel kamen die Syker auf 47:57 heran. Dann folgte die Phase, in der Hameln gar nicht mehr traf. Die Gäste strotzten vor Spielfreude, der schon eine Woche zuvor starke Marten Kalus drehte auch diesmal wieder auf, traf insgesamt 18 Mal. Zudem war Janis Neufeld mit seiner Wurfausbeute wie so oft eine Bank. „Ich habe sie spielen lassen“, so Stojanovski, der mit Maik Bengs, Roman Augsburger und Bastian Bomhoff nun Spieler auf dem Feld ließ, die sonst zu kürzeren Anteilen kommen. Auch der junge Jacques Salame durfte ran und machte gleich einen Dreier – es passte alles für den TuS, der in den letzten zehn Minuten den Gegner deklassierte.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Syker Kurier Seite: 8 Datum: 19.01.2011

Weitere Ergebnisse | Stand der Tabelle | Statistiken des Spiels