1. Herren Spielbericht: Eintracht Hildesheim – TuS Syke

Unbegreiflich und überflüssig
TuS Syke beherrscht Hildesheim vor der Pause, ist nachher aber nicht clever genug

Im siebten Spiel gab es für die Basketballer des TuS Syke die vierte Niederlage. Der Aufsteiger muss sich in der Bezirksoberliga vorerst im Mittelfeld einordnen. Bei Eintracht Hildesheim verlor das Team von Trainer Dejan Stojanovski mit 74:84 (41:32).

„Wir haben eine fast perfekte erste Hälfte gespielt“, lobte Stojanovski, der nach der Pause mit anschauen musste, wie seine Mannen Stück für Stück alle Tugenden vermissen ließen. Und das wurde auch an den Ergebnissen nach den einzelnen Vierteln sichtbar. Nach dem dritten Spielabschnitt kamen die Hildesheimer schon zum 59:59, ehe sie das letzte Viertel mit 25:15 gewannen. „Die Jungs haben abgeschaltet, vielleicht haben sie geglaubt, dass es einfach so weiter geht“, mutmaßte der Coach.

Und zunächst war es auch bestens gelaufen bei den Sykern. Zwar fehlten mit Besar Bilalli und Patrick Weseloh die beiden etatmäßigen Center, so dass unter den Körben ein Loch entstand. Doch der TuS Syke zeigte gekonnte Spielzüge, die Akteure nahmen ihre Mitspieler mit, verteidigten gut und trafen in den Korb. „Wir hätten noch einen größeren Vorsprung haben können“, fand Stojanovski. Ob das geholfen hätte? Denn nach der Pause bot sich ein komplett anderes Bild. Die Syker versuchten sich nun in Einzelaktionen, die die Hildesheimer aber parierten. Zudem gelang es den Gästen nicht mehr, die starken Einzelaktionen des Gegners zu unterbinden. Zudem wurden die Syker Topscorer Janis Neufeld und Niklas Dettlof von den Hildesheimern immer mehr aus dem Spiel genommen. Allerdings hielten die Syker konditionell und körperlich allemal mit.

„Das ist unbegreiflich und völlig überflüssig. Wir müssen einfach cleverer sein“, tadelte Stojanovski, der das niedrige Durchschnittsalter seiner Akteure jedoch nicht als Erklärung oder gar Entschuldigung gelten lassen wollte: „Hildesheim hatte auch nur einen älteren Spieler dabei.“
Quelle: SYKER-KURIER (01.12.2010)


„Naive“ Syker geben Vorsprung leichtfertig aus der Hand
Basketballer verlieren 74:84 in Hildesheim / Am Ende geht nichts mehr

Vermeidbare Niederlage für die Bezirksoberliga-Basketballer des TuS Syke. Bei Eintracht Hildesheim zog der Aufsteiger mit 74:84 (41:32) den Kürzeren und muss wohl den Titelkampf damit wohl endgültig zu den Akten legen.

Sehr zum Leidwesen von TuS-Coach Dejan Stojanovski: „Das war eine komplett unnötige Pleite. Wir haben viel zu naiv gespielt. Ein Spitzenteam hätte so ein Spiel gewonnen.“
Dabei gaben die Gäste in Hildesheim zunächst eine glänzende Visitenkarte ab. Gerade Markus Finke traf anfangs fast aus allen Lagen und trug entscheidend zur zwischenzeitlichen 15-Punkte-Führung bei. Leichte Nachlässigkeiten ließen die Hausherren zwar wieder etwas herankommen, doch immerhin betrug der Syker Halbzeitvorsprung immer noch neun Punkte. Doch dieses scheinbar komfortable Polster schmolz im weiteren Spielverlauf wie Schnee in der Sonne. Bereits nach dem dritten Viertel hatte Hildesheim egalisiert und zog den immer konfuser agierenden Gästen im Schlussviertel dann mit Treffern wie am Fließband endgültig den Zahn. Ein Grund: Beim TuS fehlte mit Abwehrhüne Besar Bilalli eine wichtige Abwehrstütze. Doch Stojanovski wollte dies nicht als Ausrede für die 74:84-Pleite gelten lassen: „Einzelne Leistungsträger müssen wir auch mal ersetzen können. Der Hauptgrund für unsere Niederlage war, dass wir als Team schlecht verteidigt haben. Im letzten Hinrundenspiel gegen Hoya erwarte ich eine klare Leistungssteigerung.“
Quelle: Kreiszeitung (02.12.2010)

Neufeld (20 Punkte, 6/7 Freiwürfe), Dettlof (20, 4/6), Finke (13, 3/3), Heuer (8, 2/2), Augsburger (8, 1/4), Kalus (3, 1/2), Bomhoff (2), Bengs