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1. Herren Spielbericht: TuS Syke – TV Bergkrug

„Einfach nicht ins Spiel gefunden“
Basketball: Syke kassiert 59:72

Mit hängenden Köpfen schlichen die Bezirksoberliga-Basketballer des TuS Syke vom Feld. Selbst beim Abklatschen mit dem Gegner schien die Kraft zu fehlen. Zu groß war die Enttäuschung über die 59:72 (20:34)-Niederlage gegen den TV Bergkrug. „Das wirft uns nicht um, war aber eben völlig überflüssig, weil wir körperlich fit waren. Aber wir waren unerklärlich nervös und haben nicht ins Spiel gefunden“, meinte Trainer Dejan Stojanovski .

Die nach zwei Siegen in Folge so erwartungsfroh ins Siel gestarteten Syker hatten praktisch zu keinen Zeitpunkt eine Chance; in keiner Phase konnten sie in Führung gehen oder nur den Ausgleich erzielen. Einzig gegen Ende des ersten Viertels waren sie überlegen und schafften 13:8 Punkte. Allerdings waren die Bergkruger zuvor mit 10:0 in Front gegangen. „Wir wollten ordentlich Druck in der Verteidigung machen, und dann gab es gleich diesen Fehlstart“, haderte Stojanovski. „Wir hingen immer hinterher.“

Aus fünf Punkten Rückstand nach dem ersten Viertel wurden bis zur Pause 14. Kurzzeitig verkürzte der TuS auf acht Zähler, doch insgesamt fehlte es an vielen Ecken. Bei den Rebounds war Syke schwach, etliche Bälle wurden im Aufbau leicht verloren, der freie Mitspieler übersehen. Hinzu kamen sinnlose Fouls, wie Stojanovski bemängelte. „Dann landete der Ball im Korb und es gab noch einen Freiwurf, sodass wir zusätzliche Dreier kassierten.“ Einzig Sebastian Heuer überzeugte mit bemerkenswerten 26 Punkten, ansonsten kamen elf Akteure zum Einsatz. „Ich konnte rotieren, weil keiner in Form war. Zukünftig werde ich mich aber auf acht bis neun Spieler beschränken, und im Training können und müssen sich die Jungs empfehlen“, kündigte der Coach an.

Bergkrug schaukelte das Spiel souverän über die Bühne, ohne sich mit besonderem Wurfgeschick auszuzeichnen. Aber das war auch gar nicht nötig und machte die Pleite umso ärgerlicher. Dass die eigene Zweite zuvor Bergkrug III mit 105:55 aus der Halle gefegt hatte, tröstete da wenig.
Quelle: SYKER-KURIER, 10.11.2010, Karsten Bödeker


„Nur Heuer erreicht bei Syke Normalform – 59:72“

Die „Höhenflieger“ des TuS Syke haben in der Basketball-Bezirksoberliga einen leichten Dämpfer erhalten. Mit 59:72 (20:34) zogen die Hachestädter nach zwei Siegen in Folge gegen den TV Bergkrug den Kürzeren und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. Entsprechend enttäuscht wirkte TuS-Coach Dejan Stojanovski: „Das war ein klarer Rückschritt. Gerade in der Verteidigung lief es nicht optimal.“ Die wohl eher suboptimale Defensivleistung ließ Syke von Beginn an nicht ins Spiel finden. Bereits nach kürzester Zeit hieß es 0:10, so dass die Hausherren ständig einem Bergkruger Vorsprung hinterher hechelten. Zur Halbzeit hatten die Rot-Weißen den Abstand zwar auf 20:34 verkürzt, doch richtig rund lief es bei den Hachestädtern zu keiner Zeit. Ein Grund: Leistungsträger wie Niklas Dettlof oder Janis Neufeld blieben weit unter ihren Möglichkeiten und „versemmelten“ vor allem zu viele Drei-Punkte-Versuche. Lediglich Sebastian Heuer agierte mit 26 Punkten gewohnt bärenstark, konnte die 59:72-Schlappe aber auch nicht verhindern. Ebenso wenig wie die Neuzugänge Roman Augsburger, Alexander Walter und Marten Kalus, die sich Syke aus der „Konkursmasse“ des TuS Sulingen schnappte. Trotz ihrer steigerungsfähigen Auftaktleistung bescheinigte Stojanovski den drei Ex-Oberligaakteuren einen „ordentlichen Auftritt. Sie werden uns mit ihrer Erfahrung bestimmt weiterhelfen – garantiert.“
Quelle: KREISZEITUNG, 11.11.2010

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