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2. Herren

2. Herren Spielberichte: Fehlstart perfekt

Und täglich grüsst das Murmeltier. Auch in ihrem zweiten Saisonspiel blieben die Akteure der Bears Reserve weit hinter den eigenen Erwartungen zurück und verloren im Endeffekt verdient mit 84:88 nach Verlängerung gegen den Gast aus Stolzenau.

Bereits beim Saisonauftakt mangelte es über die gesamte Spielzeit an der richtigen Einstellung und man verlor zwar denkbar knapp, jedoch verdient mit 95:96 gegen den TKW aus Nienburg, um ihren überragenden Akteur Andreas Rabe, welcher satte 44 Punkte für sich verbuchen konnte.

Viel hatte man sich nun für die Begegnung gegen Stolzenau vorgenommen. Der vermasselte Saisonstart sollte schnell wieder aus den Köpfen verschwinden, damit man den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht bereits zum Beginn der Saison aus den Augen verliert.

Während die Gäste aus Stolzenau mit einer Mann-Mann-Verteidigung das Spiel begonnen, verzogen sich die Gastgeber in die gewohnte 3-2-Zone, wobei sich das gewohnt wohl in erster Linie in Richtung gewohnt unaggressiv, gewohnt lauffaul und gewohnt reboundschwach übersetzen lässt. Ohne jegliche Mühen im Angriff schafften es die Gäste immer wieder offene Würfe zu finden und zu treffen. Auf Seiten der Syker lief dagegen bis zur Pause nicht viel zusammen. Offensiv verstrickte man sich zu oft in Einzelaktionen und zu schlechten Wurfentscheidungen. Die Folge: ein Halbzeitstand von 35:41.

Ein leises Donnerwetter in der Halbzeitpause später, begonnen die Syker die zweite Hälfte ungewohnt aggressiv und konnten aufgrund leichter Ballgewinne immer wieder schnelle Punkte erzielen. Folgerichtig entschieden die Gastgeber das dritte Viertel mit 26:12 für sich und nahmen einen optisch beruhigenden 8-Punkte Vorsprung mit in das Schlussviertel.

Das Spiel plätscherte nun vor sich hin und als die Heimmannschaft zwei Minuten vor Ultimo eine beruhigende 6-Punkte Führung inne hatte, schien das Spiel entschieden. Pustekuchen. Stolzenau verkürzte Punkt um Punkt und rettete sich verdient in die Verlängerung. In dieser hielt das heute notwendige Wurfglück den Gästen die Treue und somit gewannen sie das Spiel auch am Ende verdient mit 88:84.

Quo vadis? Wohin soll der Weg der Mannschaft nun gehen. In den bisherigen Spielen erwischte speziell in der Verteidigung niemand auch nur annähernd Normalform und offensiv fand lediglich Jimmy Shtanaj seinen Rhythmus, während der Rest der Altherrentruppe blass blieb. De Facto wird man sich nun darauf konzentrieren im Training diese Defizite aufzuarbeiten, um im kommenden Auswärtsspiel in Luthe endlich den ersten Sieg einzufahren.

Stats gegen Nienburg: Shtanaj (26 Punkte), Stubbemann (24/5 Dreier), Bomhoff (15), Franke (9), Sander (8), Böwe (6), Döpkens (5), Winter (2), Hespe, Speckmann

Stats gegen Stolzenau: Stubbemann (24 Punkte/3 Dreier), Shtanaj (20), Böwe (10), Franke (8), Hespe (6), Paulun (6), Winter (6), Sander (3), Döpkens (1), Speckmann

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