U18M: TuS Syke – TKW Nienburg

Am Sonntag, den 20.09.09, gewann die U18 der Syke Bears in der Bezirksoberliga ihr erstes Saisonspiel gegen den TKW Nienburg zuhause mit 60:52 (19:13, 8:18, 11:8, 22:13).

Nachdem die ersten beiden Syker Angriffe noch erfolglos blieben und Nienburg den ersten Korb erzielte, startete die U18 doch gut in die Partie, wobei Jan Neumann die ersten beiden Syker Körbe aus der Mitteldistanz markierte. Danach liefen die Angriffe flüssig und auch die eigene Manndeckung funktionierte, sodass es am Ende des ersten Viertels 19:13 für Syke stand, wobei Bastian Bomhoff den Ball dreimal hintereinander im Netz versenkte.

Im zweiten Viertel kam aber leider Sand in das Spiel der Syke Bears. Einerseits klappte die Verteidigung häufig nicht, weshalb immer wieder ein anderer Gästespieler leichte Punkte am Brett machen konnte. Andererseits lief auch das Angriffsspiel mehr schlecht als recht, weil die Ideen gegen die enge Nienburger Zonendeckung fehlten. Auch zwei frühe Auszeiten konnten hieran vorläufig nichts ändern. Als kurz vor der Halbzeit auch noch eine gewisse Passivität dazukam, war es kein Wunder, dass die Gäste zur Pause mit 31:27 führten.

Ab dem dritten Viertel stellte Trainer Klaus Speckmann auf eine Zonendeckung um, womit die Nienburger Angreifer ebenso wenig zurechtkamen wie zuvor die Syker. Trotzdem verlief das dritte Viertel noch schleppend und brachte noch keine Vorentscheidung. Erst im Schlussviertel fanden die Bears zum schnellen und konsequenten Angriffsspiel zurück, ohne die eigene Defense zu vernachlässigen. Vor allem Janis Neufeld konnte in dieser Phase wiederholt erfolgreich zum Korb ziehen und so etliche Treffer erzielen.
Am Ende stand ein Arbeitssieg, auf dem sich aber aufbauen lässt, zumal das nächste Spiel erst nach den Herbstferien auf dem Plan steht.

U18M Bezirksoberliga Datenblatt

Für Syke spielten: Jan Neumann (12 Punkte), Florian Hespe (2), Raik Dräger, Jan-Hendrick Penning, Bastian Bomhoff (17), Christian Müller (2), Janis Neufeld (24), Finn Korte, Bjarne Karnebogen, Henrik Paulun und Emilio Castillo